Gesamterfolg gesichert

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Reinhard Bartels (links) ehrte Sportwart Robert Lutz für dessen langjähriges Engagement beim TCM.

Mauerstetten – Der TC Mauerstetten hatte am vergangenen Wochenende seinen Tag der offenen Tür. Zahlreiche Interessierte aus der Gemeinde fanden sich im Laufe des Nachmittags auf der neuen Anlage ein und verschafften sich einen Eindruck davon, was hier die Gemeinde den Mauerstettener Tennisspielern als Ersatz für die alte Anlage geschaffen hat. Das sportliche Rahmenprogramm bot einige Möglichkeiten der aktiven und passiven Unterhaltung, doch stand die zwischenmenschliche Begegnung und die Kommunikation der Besucher im Vordergrund.

So wurde die neue Anlage zu einer Begegnungsstätte, an der sich auch die eine oder andere bekannte Größe aus der älteren Kaufbeurer und Neugablonzer Tennisvergangenheit sehen ließ. Einen würdigen Rahmen bot diese Veranstaltung auch für die Ehrung eines verdienten Vorstandsmitglieds. Erster Vorsitzender Reinhard Bartels überreichte dem langjährigen Vorstandsmitglied des TCM, Robert Lutz, im Auftrag des Bayerischen Tennis Verbands Urkunde und Goldene Anstecknadel für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement als Sportwart und bedankte sich auch im Namen des TCM für diese engagierte Arbeit. Aber auch der 1. Vorsitzende selbst hatte sich insbesondere für die anstrengenden letzten beiden Jahre den Dank seiner Vorstandsmitglieder verdient und erhielt ein kleines Präsent. 

Wettkampftennis war aber auch noch angesagt an diesem ereignisreichen Wochenende. Erstmals griffen die Herren 60 in dieser Saison in die Medenrunde ein. In diesem Kreisklasse 1-Derby präsentierte sich der TCM als Gastgeber des TSV Marktoberdorf. In überzeugender Manier revanchierte man sich bei den Gästen für die Vorjahresniederlage. Manfred Wiesner fand dabei wieder auf den Erfolgsweg zurück und ließ seinem Gegner lediglich ein Spiel (6:0, 6:1). 

Auch Walter Oppolzer überzeugte mit einem deutlichen Zweisatz-Sieg (6:4, 6:2). Reinhard Bartels sorgte mit seinem klaren Erfolg (6:1, 6:4) für den dritten Sieg in den Einzeln. Dietmar Walter hingegen kam mit dem unorthodoxen Spiel seines Gegners nicht zurecht und unterlag mit 0:6, 3:6. In den abschließenden Doppeln ließen die TCM-Paare nichts anbrennen und behielten unangefochten die Oberhand. Somit sorgten Wiesner/Bartels und Oppolzer/Walter für einen glatten 12:2-Einstand. 

Ohne die vier trat das „Ersatz-Team“ der Herren 40 beim TSV Dietmannsried an. Angesichts der Aufstellung galt es, die Niederlage nicht zu einem Debakel werden zu lassen. Wie sich dann diese Ersatztruppe auf dem Platz präsentierte, war schon beachtlich. Oldie Rolf Munz musste zwar an Position 1 die erwartete Niederlage hinnehmen, doch zeigte er, dass auch ein „alter Mann“ sich von einem dynamischen Jungen nicht einfach vom Platz spielen lässt (3:6, 2:6). 

Andre Neubert hatte nach gutem Start im weiteren Verlauf immer mehr Probleme mit seinem Gegner. Mit Bravour kämpfte er sich im Match-Tiebreak noch von 2:9 auf 7:9 heran, musste dann aber doch das entscheidende 7:10 hinnehmen. Andreas Kees ließ in bewährter Manier seinen Gegner verzweifeln und behielt ebenso klar die Oberhand (6:1, 6:0) wie Robert Paulus, der seinen Gegner mit 6:1, 6:2 abfertigte. Henning Rausch hingegen scheiterte nicht nur an seinem Gegner, sondern in erster Linie an mangelnder Matchpraxis (4:6, 2:6). Die Anfangsprobleme im ersten Satz waren bei Erich Degenhardt im zweiten Satz wie weggewischt. Der Match-Tiebreak verlief ausgeglichen, doch die letzten drei Punkte gingen an Degenhardts Gegner (1:6, 6:2, 7:10). Ziel der Doppelaufstellung war der Gewinn von zwei Doppeln, was letztlich auch gelang. 

Dass jedoch das Einser-Doppel Munz/Dobner zu den Siegern zählen würde, war nicht einkalkuliert. Beide gewannen im Verlauf der Begegnung immer mehr Sicherheit und besiegten die perplexen Gastgeber mit 3:6, 6:2, 10:8. Nicht wie erwartet lief es bei Neubert/Degenhardt. Sie mussten sich einem guten Gegner deutlich geschlagen geben (0:6, 1:6). Kees/Paulus spielten mit einem überzeugenden Auftritt einen 6:1, 6:3-Erfolg ein. So hatten die Gastgeber Glück, dass sie mit 11:10 gerade noch den Gesamterfolg sichern konnten.

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