Ein Fünkchen Hoffnung bleibt

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Günter Bayer soll es zukünftig als Trainer beim BSK Olympia Neugablonz richten.

Kaufbeuren-Neugablonz – Der BSK Olympia Neugablonz steht am Pfingstmontag vor seinem letzten Fußball-Heimspiel in der Saison 2015/2016. Die Schmuckstädter treffen um 15 Uhr im Waldstadion auf den TSV Haunstetten. Bereits am Samstag, 14. Mai, muss der Tabellendritte aus der Wertachstadt auswärts beim TSV Mindelzell antreten.

Mit vier Punkten liegt der BSK hinter dem FC Stätzling, der wiederum am Samstag beim TSV Ziemetshausen und zwei Tage später zuhause dann den TSV Mindelzell zum Gegner hat. „Wir werden unser Programm, in der Hoffnung weiterhin erfolgreich zu sein, weiter abspulen“, weiß Coach Uwe Zenkner, dass sich seine Mannschaft bis zum letzten Spieltag keine Niederlage, beziehungsweise einen Punktverlust leisten kann. 

So langsam schwinden dann aber doch die Hoffnungen, dass Stätzling zum Saisonende patzt. Zu abgebrüht und abgezockt waren die Leistungen. Seit sieben Spielen ist der FC siegreich. Dabei traf die Mannschaft 26 mal und kassierte nur zwei Gegentore. „Das ist eigentlich realistisch nicht mehr machbar“, gibt Zenkner aber die Hoffnung nicht auf. Noch drei Spiele lang hat der 55-Jährige das Sagen. Seit Jahren steht der BSK sportlich wieder so gut da. Das allein trägt auch die Handschrift von Uwe Zenkner. „Ich sehe den letzten 270 Minuten völlig entspannt entgegen. Ich werde mich nicht mehr aufregen und auch keine Diskussionen anzetteln“, ist für ihn das Kapitel spätestens nach dem letzten Auftritt in Wiggensbach leider geschlossen. 

Er macht Platz für einen Bekannten: Günter Bayer soll es künftig beim BSK richten. Ende der 1970er Jahre spielten Uwe Zenkner und Günter Bayer gemeinsam für den BSK Olympia Neugablonz. Damals ging es sogar um den Bayernliga-Aufstieg. Auch wenn es die Vereinsseite bisher noch nicht offiziell bestätigt hat, pfeifen es die Spatzen bereits von den Dächern. Der Noch-Meringer Coach wurde schon beim vergangenen Heimspiel der Neugablonzer gegen den TSV Ziemetshausen im Waldstadion gesichtet und konnte sich schon einmal beim 5:2-Sieg über Ziemetshausen von der Offensivstärke seiner künftigen Mannschaft überzeugen.

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