Joker spielen am Sonntag in Weißwasser

Viel Neues in der DEL 2

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Ab sofort gehört ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl der Sportkommission der DEL 2 an.

Kaufbeuren – Das erste Auswärtsmatch der neuen DEL2-Saison 2016/17 führt die Kaufbeurer Joker nach Weißwasser, bis fast an die polnische Grenze. Spielbeginn dort ist am Sonntag bereits um 17 Uhr. In einer Pressekonferenz am Mittwochabend informierte der ESVK ferner über Neuerungen im Spielbetrieb und bei den Sicherheitskontrollen.

Je nach dem positiv oder negativ verlaufenden Auftaktspiel am Freitagabend heißt es am Sonntag aufs Neue um Punkte zu kämpfen. Während die Joker am Freitag zuhause den EHC Freiburg empfangen, müssen die Lausitzer Füchse die schwere Aufgabe bei ihrem Derby in Crimmitschau meistern.

Füchse mit Verletzungssorgen

Schon vor den Auftaktpartien der Punkterunde plagen die Lausitzer einige verletzungsbedingte Ausfälle. Nie konnte deren neuer finnischer Trainer Hannu Järvenpää mit dem kompletten Kader experimentieren. Momentan fehlen Sean Fischer, Dennis Swinnen, Jakob Svoboda und neuerdings noch Torjäger Jeff Hayes. Doch die Füchse-Verantwortlichen haben mit dem finnischen Stürmer Roope Ranta kurzfristig Ersatz verpflichtet. Gleich vier neue deutsche Torhüter wurden geholt, wobei lediglich Marvin Cüpper zuletzt über größere Zweitligaerfahrung verfügt. In der Abwehr ruhen die Hoffnungen auf dem amerikanischen Neuzugang Nick Bruneteau, der schon bei den Eisbären Berlin heuer in der Vorbereitung mit dabei war. Insgesamt wurde das letztjährige Team der Füchse stark verjüngt.

Dagegen können die Kaufbeurer Joker voraussichtlich mit großer Besetzung auflaufen, sollten auch noch die Förderlizenzspieler Simon Schütz und Christoph Kiefersauer vom ERC Ingolstadt mit dabei sein. ESVK-Trainer Andreas Brockmanns Devise ist von Spiel zu Spiel das Joker-Team auf den jeweiligen Gegner einzustellen, dazu gehört auch die Videoanalyse über die jeweiligen Gegner.

Michael Kreitl in der Sportkommision

Eine zusätzliche Aufgabe wurde dem Kaufbeurer Geschäftsführer Michael Kreitl zuteil. Ab sofort gehört er der Sportkommission der DEL 2 an. Seine langjährige Erfahrung als Spieler soll hier zum Tragen kommen. Neu ist in dieser Spielzeit auch der Videobeweis. Die Schiedsrichter können sich somit strittige Torszenen mit der Übertorkamera nochmals in Ruhe ansehen und danach entscheiden, ob die erste Entscheidung beibehalten wird oder korrigiert werden muss.

Diese Saison werden die Partien von einem Hauptschiedsrichter und zwei Linienrichter geleitet. Auf das Vier-Mann-System wird somit verzichtet. Neu ist auch die Regelung in der Verlängerung. Drei gegen Drei lautet die Overtime. Bei einer ausgesprochenen Strafe darf das andere Team einen vierten Feldspieler auf das Eis schicken. Ein Novum ist auch die Regelung, dass der Hauptschiedsrichter keine Matchstrafe, sondern nur eine Spieldauerdisziplinarstrafe aussprechen kann. Alle großen Strafen werden dann von der Disziplinarkommision bewertet, die dann weitere Sanktionen gegen den betreffenden Spieler festlegt.

Auch beim Thema Sicherheit konnte der Vorstand Neues verkünden. Große Rucksäcke finden zukünftig keinen Einlass mehr im Stadtion, zudem werden Taschen zukünftig verstärkt kontrolliert. Darüber hinaus wird es die sogenannten „Durchlaufkarten“ nicht mehr geben. Damit soll verhindert werden, dass in den Spielpausen die Besucher das Stadion verlassen und dann bei der Rückkehr wieder kontrolliert werden müssten. Dieser Aufwand sei zu groß.

DNL-Team gegen Augsburg

Als verlustpunktfreier Tabellenführer treffen die Kaufbeurer beide Male auf den Augsburger EV. Am Samstag haben die Jungs von Trainer Juha Nokelainen ein Heimspiel. Beginn ist um 17.15 Uhr in der Sparkassen Arena. Am Sonntag folgt das Rückspiel um 12.45 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg.

von Werner Mayr

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