Die ersten Abgänge beim ESV Kaufbeuren stehen fest

Joker verlieren einige Spieler

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Der Vertrag von Tim Richter beim ESVK wird aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlängert.

Kaufbeuren – Nach den bekannten Vertragsverlängerungen und der Neuver- pflichtung von Michael Baindl, stehen nun mit Tim Richter, Jordan Knackstedt, Josh Lunden, Max Sigl, Pasi Häkkinen und Michael Schöppl die ersten Abgänge beim ESVK fest.

Mit allen anderen Spielern aus dem Kader der vergangenen Spielzeit steht der ESVK aktuell noch in Gesprächen, ohne dass bisher finale Entscheidungen getroffen wurden, so die Verantwortlichen. 

ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl begründet den feststehenden Abgang von Tim Richter folgendermaßen: „Ich hätte mit Tim sehr gerne verlängert. Aus sportlicher Sicht hätte eine Verlängerung auch absolut Sinn gemacht, nur leider aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Tim hat Angebote von anderen Clubs vorliegen, mit denen wir, was seine Planstelle betrifft, leider nicht mithalten können. Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber wir mussten diese schlussendlich so treffen. Tim hat einen riesen Anteil am Klassenerhalt und wird in Kaufbeuren daher bestimmt immer mit offenen Armen empfangen.” 

Auch die Kanadier Jordan Knackstedt und Josh Lunden werden in der kommenden Saison nicht mehr für den ESVK auf dem Eis stehen. „Jordan und Josh hatten natürlich auch ihren Anteil zum erreichen des Klassenerhalts beigetragen, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Wir wollen uns auf den Ausländerpositionen im Sturm aber einfach anderweitig orientieren, daher werden die Verträge mit den beiden Kanadiern nicht verlängert”, begründet Kreitl deren Abgänge. 

Pasi Häkkinen, der „kurz vor den Playdowns als Absicherung auf der Torhüterposition” zu den Jokern kam, verlässt das Team ebenfalls. „Für die kommende Spielzeit ist klar, dass wir die Position des Ersatztorhüters nicht mit einem Spieler besetzen können, der eine Ausländerlizenz belegt”, so der Geschäftsführer. 

Der ESVK verabschiedet sich auch von Max Sigl. „Ich denke, dass für Max ein Tapetenwechsel der richtige Schritt ist. Für seine weitere Entwicklung muss er versuchen, in einer der Oberligen soviel als möglich Spielpraxis zu sammeln. Das Dasein als Backup in der DEL2 ist meiner Meinung nach nicht förderlich für ihn.” Der ESVK werde laut Kreitl wohl in Kürze auch schon einen Ersatz für Max präsentieren können. 

Michael Schöppl, der „in der vergangen Saison kurz vor Transferschluss aus der Oberliga Nord” zu den Jokern kam, als der Verein in der Defensive einige Ausfälle zu verzeichnen hatten, wird ebenfalls nicht mehr für den ESVK spielen. „Für die neue Spielzeit planen wir aber, seine Position wieder mit Spielern aus unserem eigenen Nachwuchs zu besetzen”, erklärt ESVK-Geschäftsführer Kreitl dessen Ausscheiden.

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