Auf gehts zur Deutschen

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Christopher Kraemer geht als Titelverteidiger in Saarbrücken an den Start.

Westendorf – Eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften im freien Stil starten nun zwei Westendorfer Ringer bei den nationalen Titelkämpfen in Saarbrücken. Christopher Kraemer und Maximilian Goßner wollen dieses Wochenende im Saarland nicht nur ihre Vorjahresergebnisse bestätigen, sondern auch versuchen mit ihren Leistungen den Bayerischen Ringer-Verband in der Länderwertung ganz nach oben zu bringen.

Die Wettbewerbe im griechisch-römischen Stil zählen mitunter zu den Höhepunkten einer bereits langen Saison. Allein 129 Athleten aus 13 Landesverbänden suchen in acht Gewichtsklassen ihre Besten. Der BRV stellt im Gegensatz zu den Freistilwettbewerben in Freiburg mit 14 Teilnehmern fast doppelt so viele Athleten in Saarlands Landeshauptstadt. Bis auf das Schwergewicht sind in allen Gewichtsklassen hoffnungsvolle Spitzenathleten vertreten. 

Zu ihnen gehören auch die beiden Westendorfer. Kraemer, der im vergangenen Jahr noch als Junior die Männerklasse aufmischte und in Aschaffenburg sensationell den Titel in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm holte, möchte auch diesmal wieder voll angreifen. „Sicherlich will ich am Ende ganz oben stehen. Dementsprechend werde ich auf die Matte gehen“, sieht sich der 20-jährige Zweitliga-Ringer des TSV gut vorbereitet. Auf einer Deutschen sei es immer schwer, Kämpfe zu gewinnen und vor allem seinen Titel zu verteidigen, fügt Kraemer hinzu. „Ich kann jeden besiegen, wenn ich 100 Prozent gebe“, zeigt er sich optimistisch. 

Im vergangenen Jahr lieferte er sich zwei äußerst spannende und knackige Duelle gegen Erik Weiß (RSV Frankfurt/Oder) und Deniz Menekse (SV Johannis Nürnberg). Beide Kontrahenten ringen heuer allerdings in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm, wie auch Maximilian Goßner. Der 24-Jährige erkämpfte sich im Vorjahr den dritten Platz. 

„Das Teilnehmerfeld ist dieses Mal so stark und ausgeglichen wie in den vergangenen drei Jahren nicht mehr“, meint der Greco-Spezialist. „Es sind mindestens zehn Ringer, die alle auf dem selben Level sind. Hier entscheidet die Tagesform, Losglück und wer das Gewicht machen am Besten verträgt“, hat Goßner aber schon den finalen Sonntag fest im Visier: „Mein Ziel ist es wie in den vergangenen zwei Jahren unter die besten Fünf zu kommen. Dafür ist es wichtig, von Kampf von Kampf zu denken“.

von Stefan Günter

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