Sorgen beim BSK

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BSK-Coach Günter Bayer plagen derzeit Sorgen.

Kaufbeuren – Bisher konnte das Team von Günter Bayer nur einmal in sechs Punktspielen jubeln: Zum Saison­auftakt gelang dem BSK ein 3:0-Erfolg über den TSV Haunstetten. Ein weiteres Unentschieden folgte am 4. Spieltag, als in Bobingen ein 2:2 erzielt wurde.

Es folgten weitere Niederlagen zuhause gegen Liga-Neuling Viktoria Augsburg (0:2) und FC Wiggensbach (1:2). Auch in Ziemetshausen musste sich Neugablonz mit 0:1 geschlagen geben. Jüngst verlor der BSK in Durach mit 1:4 und findet sich aktuell auf einem Abstiegslatz wieder. Der Kreisbote sprach mit Coach Günter Bayer.

Gibt es Grund zur Sorge?

Bayer: Sicherlich müssen wir uns schon etwas Sorgen machen. Es wird Zeit, dass wir die Kurve bekommen. Aber wir sind alle zuversichtlich, dass wir das schaffen. Momentan herrscht im Team Unzufriedenheit, deswegen ist ein Erfolgserlebnis dringend notwendig.

Warum ist denn überhaupt der Wurm drin?

Bayer: Die Situation ist für uns allgemein schwierig. Das wissen wir. Wir werden jetzt nicht in Panik verfallen. Es ist zudem schade. Wir haben den einen oder anderen Punkt liegen gelassen, den wir hätten holen müssen.

Welche Spiele schmerzen denn besonders?

Bayer: Wir hätten in Bobingen gewinnen müssen. Und gegen Wiggensbach daheim hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt. Auch in Durach wäre ein Punkt drin gewesen.

Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus dem Durach-Spiel?

Bayer: Die Mannschaft hat nach dem 0:3 zur Pause im zweiten Durchgang Kampf und Moral gezeigt. Hier muss ich dem Team ein Lob aussprechen. Denn schon im ersten Durchgang hatten wir vor der Duracher Führung zwei tausendprozentige Chancen zur Führung. Leider fiel kurz vor der Pause noch mein Stürmer Alexander Weber verletzungsbedingt aus. Wir sind dann nochmals herangekommen, hatten erneut eine Möglichkeit zum 3:2, kassierten dann aber zum Schluss einen Konter.

Wann ist das Team nach der Urlaubszeit wieder komplett?

Bayer: Derzeit fehlen mir acht Spieler urlaubsbedingt. Hinzu kommen noch zwei Verletzte. Die Urlaubszeit zieht einen gewissen Rattenschwanz mit sich. Sicherlich sind die Spieler auch unzufrieden. Denn sie brauchen auch eine gewisse Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Stefan Günter

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