Joker am Sonntag in Bad Nauheim

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ESVK-Stürmer Michael Fröhlich wird nächste Woche am Knie operiert. Im Spiel gegen Ravensburg hatte er sich verletzt und kann seitdem nicht mehr spielen.

Kaufbeuren – Ein schwerer Brocken erwartet die Kaufbeurer Joker am Sonntag, denn da gastieren sie bei den Roten Teufel in Bad Nauheim. Die Hessen haben dank eines „Sechs-Punkte-Wochenendes“ den Sprung auf Rang Sechs in der DEL2 gemacht.

Dabei siegten sie beim Tabellenführer in Bremerhaven vor ausverkauftem Hause mit 5:3 Toren und beendeten damit gleichzeitig eine Siegesserie von zehn Spielen der Fischtown Pinguins. Zwei Tage später kam ein 4:1-Heimerfolg über die Starbulls Rosenheim hinzu. Einen großen Anteil an den letzten Erfolgen ist laut Nauheims Coach Petr Kujala seinem Torhüter Mikko Rämö zu verdanken. 

Für den ESVK ist es das erste Auftreten im Colonel-Knight-Stadion in dieser Spielzeit. Die beiden Heimspiele gegen die Roten Teufel haben die Joker schon hinter sich, dabei gab es beim ersten Duell einen 3:2-Sieg nach Verlängerung und erst vor drei Wochen folgte ein 6:2-Erfolg am Berliner Platz. ESVK-Coach Mike Muller muss nun auch endgültig auf Michael Fröhlich verzichten. Der Stürmer verletzte sich beim Match in Ravensburg und ist seitdem nicht mehr einsatzfähig. Nächste Woche ist sein Termin für die geplante Knieoperation fixiert. 

ESVK auf dem Weihnachtsmarkt 

Am Samstagnachmittag ab 15 Uhr werden die Jokerspieler Mitch Versteeg, Chris St. Jacques, Max Lukes und Max Hadraschek auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt Autogramme geben und Fragen der Fans beantworten. 

DNL-Team erwartet Eisbären Berlin 

Zuerst treten die Kaufbeurer am Samstag ab 17 Uhr aber noch beim EC Bad Tölz an. Die Gastgeber aus dem Isarwinkel haben im bisherigen Saisonverlauf dem ESVK schon zwei Heimniederlagen zugefügt. Es ist also an der Zeit, dem Tabellensechsten aus Tölz auch mal Punkte abzujagen. Am Sonntag folgt das Heimspiel der Kaufbeurer Youngster gegen die Eisbären Juniors aus Berlin. Spielbeginn ist um 10.30 Uhr in der SparkassenArena. 

Die Berliner sind Vierter mit sieben Punkten Rückstand auf den Dritten ESVK. Das erste Heimspiel gegen die Hauptstädter konnten die Kaufbeurer mit 4:2 siegreich beenden, verloren aber beide Spiele bei den Eisbären in Berlin. Mitentscheidend für das sportliche Abschneiden der Kaufbeurer wird sein, inwieweit einige der erkrankten Spieler Coach Juha Nokelainen wieder zur Verfügung stehen. 

Doch auch letztes Wochenende siegten die angeschlagenen Kaufbeurer dank einer Energieleistung und konnten sechs Punkte einfahren. Dazu Coach Juha Nokelainen: „Das Wochenende wird wieder ein ,Neun-Punkte-Wochenende’ mit sehr schweren Spielen gegen direkte Konkurrenten. Ich weiß nicht wie, aber wird holen immer wieder Punkte, auch in schwierigen Situationen.“

von Werner Mayr

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