Punkt für Punkt zum Klassenerhalt

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Spektakuläre Einlage per Kopf durch Lukas Göttle (Nr. 20).

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren ist bei ihrem vorletzten Heimspiel der Spielzeit 2015/2016 gegen den TuS Feuchtwangen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen. Die Heimelf musste sogar einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Erst im zweiten Durchgang gelang der Heimelf der verdiente Ausgleich.

„Verloren ist noch gar nichts. Aber wir stecken weiterhin unten drin. Es zählt hier jeder Punkt“, zeigt sich Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner zum Saisonendspurt weiterhin zuversichtlich auch diesmal den ungeliebten Relegationsplätzen noch zu entgehen. 

Bereits nach zehn Minuten musste die SVK in diesem wichtigen vorletzten Heimspiel gegen die Mittelfranken einen Rückstand aufholen. Aus einer Unachtsamkeit heraus kam Fabian Biegler freistehend an den Ball und ließ sich die Chance nicht entgehen. Danach fand Kaufbeuren nicht ins Spiel. Es häuften sich Abspielfehler. Die Gäste wiederum waren spielbestimmend. Kaufbeuren zeigte keine Gefahr im Feuchtwanger Strafraum. Glück hatte die Heimelf, als Daniel Seyler in der 36. Minute alleine vor Torwart Christoph Schäffler stand und stolpernd den Ball nicht über die Linie brachte. Die erste richtige Möglichkeit vergab im ersten Durchgang Dominik Zinner, der nach einer Flanke von Michael Stahl den Ausgleich auf dem Fuß hatte. 

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie etwas härter. Kaufbeuren witterte die Chance auf den Ausgleich, der dann auch in der 54. Minute fiel. Nach einem Eckball haute Dominik Zinner die Kugel unhaltbar für den gegnerischen Schlussmann Philipp Deeg ins Netz. Anders als noch in der ersten Hälfte war die SVK nun tonangebend. Die Gäste aus Mittelfranken steckten nicht auf, die Heimelf schnupperte öfter an der Führung, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite. Lukas Zink, der ein ums andere Mal gefährlich vor das Feuchtwanger Tor kam, konnte nur stets mit einem Foulspiel gestoppt werden. Auch in der Schlussphase häuften sich für Kaufbeuren weiter die Möglichkeiten, doch am Ende blieb es bei der Punkteteilung. 

„Wir hatten Probleme in die Partie zu kommen. Unser Spiel wirkte besonders im ersten Durchgang etwas verkrampft. Erst etwa 15 Minuten vor der Pause kamen wir besser zurecht“, bilanzierte Coach Norbert Schmidbauer, der seiner Mannschaft aber besonders im zweiten Durchgang ein tolles Auftreten attestierte. Sein Team habe öfter ans 2:1 heran geschnuppert. Allerdings sei Schmidbauer unterm Strich mit dem Punkt zufrieden. „Eine Niederlage wäre für uns ein Tiefschlag, doch wir sind seit fünf Spielen ungeschlagen“, hob der 59-Jährige hervor. 

Für Abwehrspieler Michael Stahl dagegen habe man zwei Punkte verloren, „der Punkt kann aber im Nachhinein noch Gold wert sein“. Abwehrspieler Matthias Vetter machte deutlich, „das sicherlich mehr drin gewesen wäre. Wir müssen die Zähler jetzt weiter oben abgreifen“. Mit 34 Punkten ist das Thema Abstiegskampf noch nicht vom Tisch. Ein Punkt trennt die SVK von den Relegation. Mit Meister FC Gundelfingen (A) und dem Drittplatzierten TSV 1861 Nördlingen (H) hat die SVK noch zwei knüppelharte Aufgaben zum Saisonfinale vor der Brust.

von Stefan Günter

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