SVK-Herren verlieren 1:2 gegen Sportfreunde Dinkelsbühl

"Eine bittere Niederlage"

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Der Knackpunkt in der Partie: Schiedsrichterin Andrea Knauer zieht die Rote Karte gegen den Dinkelsbühler Jan Hähnlein (42.)

Kaufbeuren – Im fünften Spiel nach der Winterpause hat es also die SpVgg Kaufbeuren erwischt: Der Fußball-Landesligist verlor gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl am Ende ziemlich unnötig mit 1:2. Dabei hatten die Ostallgäuer wieder einmal im ersten Durchgang zahlreiche Chancen liegen gelassen.

„Es ist eine bittere Niederlage. Wir haben nach dem Platzverweis des Gegners nicht mehr den Fußball gespielt, wie ich ihn mir erwartet habe“, so die Erkenntnis des Fred Jentzsch, Cheftrainer der SpVgg Kaufbeuren nach Ende des Spiels gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl. Das Match hatte mit 1:2 für Dinkelsbühl geendet. 

Beide Mannschaften begannen das Spiel eher verhalten. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Kaufbeuren mit den Chancen durch Ali Ünal in der 16. und Lukas Greif in der 19. Minute. Dinkelsbühl erwies sich als robuste Mannschaft, die clever spielte. Sieben Minuten später wollte erneut Ali Ünal den gut postierten SF-Schlussmann überlupfen, doch Philipp Deeg fischte die Kugel noch herunter. Auch die Gäste aus Mittelfranken kamen zu Chancen, die sie wie Maximilian Wahlter (28.) nicht konsequent nutzten. Erneut war es Ali Ünal, der in der 39. Minute die Führung auf dem Fuß hatte. Doch den Freistoß aus halbrechter Position, den er auf den Torwinkel zielte, holte Philipp Deeg noch heraus. 

Eine wohl harte Entscheidung traf Schiedsrichterin Andrea Knauer als sie in der 42. Minute den Dinkelsbühler Jan Hähnlein mit Rot vom Platz schickte, weil er den Kaufbeurer Alexander Schmidbauer bei einer Verhinderung einer Torchance umriss. (siehe auch Foto) Für SVK-Kapitän Benjamin Kleiner war dies wohl der Knackpunkt in diesem Spiel. „Wir haben wohl gemeint, dass wir mit einem Mann mehr weniger laufen und arbeiten müssen für den Erfolg“. 

Gegner Dinkelsbühl zeigte sich im zweiten Durchgang dann doch abgebrühter und stand sicher. Nach einem Ballverlust von Emanuel Richter und Lukas Greif hatte Mark Fleps aus etwa 20 Metern halblinker Position eine gute Tormöglichkeit. Doch er traf nur das Außennetz. Die SVK betrieb einen hohen Aufwand, um die Führung erzielen zu können. Doch die Bemühungen der Ostallgäuer wurden in keinster Weise belohnt. Stattdessen roch der Gast aus Mittelfranken Lunte. Als in der 80. Minute ein Dinkelsbühler Spieler im Kaufbeurer Strafraum gefoult wurde, wartete jeder auf den Pfiff, der allerdings ausblieb. Stattdessen schaltete Daniele Consentino am Schnellsten, schob die Kugel auf Tim Müller, der aus dem Rückraum kam und aus drei Metern SVK-Torwart Bernd Grund keine Chance ließ. Die Gäste führten mit 1:0 und es sollte noch schlimmer kommen, denn zwei Minuten später war es erneut Müller, der das vorentscheidende 2:0 für seine Mannschaft machte. Die SVK wirkte wie geschockt. In der Nachspielzeit gelang Alexander Günter nach einer Flanke von Benjamin Kleiner noch der Anschlusstreffer. Doch dieses Tor kam für die Ostalläuer zu spät. 

„Irgendwann waren wir leider mal fällig. Es war auch das erwartet schwere Spiel gegen Dinkelsbühl“, meinte Coach Fred Jentzsch nach dem Schlusspfiff. Seiner Meinung nach sei seine Mannschaft nicht in der Lage gewesen, den Gegner spielerisch auseinander zu nehmen. „Es ist eine bittere Niederlage“, müssen der 49-Jährige und seine Jungs wohl die Lehren aus dieser Partie ziehen. 

Bereits am kommenden Freitag (11. April) tritt die SVK beim TSV Aindling an. Der Bayernliga-Absteiger steht als Tabellenvorletzter der Landesliga-Südwest mit dem Rücken zur Wand. Vergangenes Wochenende kassierte das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg eine bittere 0:4-Pleite in Nördlingen. Während Aindling auswärts bisher stets Federn ließ, gelang dem TSV in den bisherigen zwei Heimspielen im Jahr 2014 jeweils knappe Siege über Mering (3:2) und Bubesheim (2:1). In der Hinrunde gelang Aindling ein knapper 2:1-Sieg in Kaufbeuren. Anstoß ist um 19 Uhr. von Stefan Günter

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