SpVgg Kaufbeuren meistert Heimspiel gegen FV Illertissen mit verdientem 3:2

Zurück auf der Erfolgsspur

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Immer mit Zug zum Tor: die SVK-Truppe mit Michael Kares (am Ball). Coach Fred Jentzsch war nach dem Spiel zufrieden mit seinen Kaufbeurer „Jungs“.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren ist wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach dem Pokal-Aus gegen den 1. FC Sonthofen gelang der SVK im Heimspiel gegen die Reserve des FV Illertissen ein verdienter 3:2-Sieg.

Beim hoffnungsvollen 3:2-Sieg der SpVgg Kaufbeuren gegen den FV Illertissen konnten die Gäste aus dem Landkreis Neu-Ulm erst in der Schlussphase ihre beiden Tore erzielen. Davor schaffte die SVK eine 3:0-Führung. „Wir wollten gewinnen und wir haben gewonnen“, zeigt sich Coach Fred Jentzsch nach dem dritten Heimsieg in der noch jungen Saison durchaus zufrieden. 

Schon nach elf Minuten verweigerte Schiedsrichter Buchner einen klaren Elfmeter für die SVK. Christian Sontheimer wurde gelegt, doch der Pfiff blieb aus. Schon davor setzte Kaufbeuren einige Duftmarken. Kaufbeuren war am Drücker, die Gäste versuchten das Spiel mit taktischen Fouls zu unterbinden. Illertissen erhöhte den Druck schließlich immer mehr. Als die SVK-Abwehr auf Abseits spekulierte, stand auf einmal Trautmann alleine zwei Meter vor SVK-Schlussmann Bernd Grund, doch Kapitän Benjamin Kleiner konnte noch dazwischen gehen. 

In der 27. Minute setzte sich der Illertissener Furkan Akaydin auf halblinks durch und wollte Torwart Grund mit einem Heber überlisten. Doch beim Wollen ist es geblieben. Ali Ünal hatte in der 35. Minute eine herausragende Möglichkeit, als er aus einer ungünstigen Position abzog und der Ball die Lattenoberkante touchierte – Torwart Stefan Bufler wäre da nie und nimmer dran gekommen. 

Einen weiteren Aufreger erlebten die rund 100 Zuschauer im Parkstadion, als Christian Sontheimer von Illertissens Schnelle und Torwart Bufler in die Zange genommen wurde, doch der Schiedsrichter entschied: Stürmerfoul.

2. Halbzeit

Nach der recht erfolgreichen ersten Hälfte des SVK-Heimspiels gegen die FV Illertissen erwischten die Gastgeber auch den vergleichsweise besseren Start in den zweiten Durchgang. Christian Sontheimer erzielte in der 48. Minute die verdiente 1:0-Führung. Doch Illertissen blieb gefährlich. Ein Volleyschuss von Daniel Haas ging aber weit über das Tor. 

Mit der Einwechslung von Lukas Zink bei der SVK für Michael Kares hatte Coach Dragan Lazic dann einen guten Riecher. Zink erzielte in der 59. per Fuß und in der 77. Spielminute per Kopf das 3:0. In der Schlussphase holte Illertissen aber durch André Babutzka zum 3:2 auf. Doch die weiteren Angriffe der Gäste waren vergebens. „Es war ein verdienter Sieg für uns“, resümiert dann auch Coach Fred Jentzsch. 

Allerdings bekam der Schiedsrichter von dem 48-jährigen Übungsleiter keine besonders gute Note: „Er hat einen klaren Elfmeter nicht gegeben und als Sontheimer umgerannt wurde, entschied der Schiedsrichter gegen uns. Die Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar“. Unterm Strich zählen für ihn aber die drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten. Dass die Liga auch weiterhin sehr ausgeglichen ist, beweist der Aufsteiger Oberweikertshofen, der zu Hause dem TSV Landsberg mit 4:1 die erste Niederlage der laufenden Spielzeit bescherte. „Der Sieg war also sehr wichtig heute“, so Jentzsch. 

Nur zwei magere Punkte liegt Kaufbeuren von den Relegationsplätzen entfernt. „Die beiden Gegentore zum Schluss hätten natürlich nicht sein müssen, so baust du einen Gegner nur noch mehr auf. Die Partie hätte anders ausgehen können“, so Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner. 

Ausblick

Kaufbeuren muss am kommenden Samstag beim Aufsteiger Sportfreunde Dinkelsbühl ran. Bis auf die Heimniederlage gegen Mering (1:2), konnten die Mittelfranken gegen Ottobeuren (3:1) und Bubesheim (2:2) zu Hause gewinnen. Auch trotzte der Liga-Neuling mit einem 2:2 Thannhausen einen Punkt ab. Dinkelsbühl liegt derzeit mit neun Punkten auf Rang 15, Kaufbeuren auf Platz 8. von Stefan Günter

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