Serie gerissen

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Da liegt der Ball zum dritten Mal im gegnerischen Netz. Doch am Ende verlor die SVK mit 3:4.

Kaufbeuren – Es war am Ende ein turbulentes Spiel mit einem glücklichen Ausgang für den TSV Aindling. Ausgerechnet gegen die SpVgg Kaufbeuren gelang den Hausherren ihr erster Heimsieg. Zum Ende hin fehlte den Gästen das nötige Glück zum Ausgleich.

Nach 90 Minuten verlor die SVK mit 3:4. „Wir haben die Partie im ersten Durchgang hergeschenkt und zeitweise zu viele Fehler in der Defensive gemacht“, ärgerte sich Coach Christian Möller.

Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag für die Spielvereinigung. Bereits in der ersten Minute gelang der SVK die 1:0-Führung durch Dominik Zinner, der per Kopf zum ersten Mal Florian Peischl überwand. Aindling zeigte sich unbeeindruckt. Das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg konnte in der 9. und 12. Spielminute sogar in Führung gehen. Beide Teams gingen ein sehr hohes Tempo, waren offensiv eingestellt. Die Zuschauer sahen ein tolles Spiel. Dem TSV gelang im ersten Durchgang alles. Richtig gefährlich war das Team von Roland Bahr in den Standardsituationen. In Minute 35 fiel sogar das 1:3 aus Sicht der SVK. Doch vor dem Seitenwechsel konnte Lukas Zink nach einem Steilpass von Maximilian Süli Aindlings Florian Peischl zum zweiten Mal überwinden. „Trotz unserer Führung sind wir schlecht ins Spiel gekommen. Aufgrund unserer Fehler im Defensivverbund kannst du gegen Aindling auch nur schwer bestehen“, so Kaufbeurens Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner.

Auch nach der Pause sorgte Aindling stets für Aufreger im Kaufbeurer Strafraum. In der 63. Minute gelang ihnen sogar das vielleicht vorentscheidende 4:2. Doch die SVK gab nicht auf, kam 14 Minuten vor dem Ende noch auf 4:3 durch ein Freistoßtor von Maximilian Süli heran. Obwohl die Gäste alles nach vorne warfen, schafften sie es am Ende nicht, das Unentschieden zu erreichen. Nach einer Tätlichkeit an Dominik Zinner wurde Aindlings Kilian Huber mit Rot vom Platz geschickt. „Eigentlich sollte man meinen, dass drei Auswärtstore in Aindling wenigstens für einen Punkt reichen sollten. Doch das war leider nicht der Fall“, zeigte sich Kleiner schon etwas geknickt.

Schwaben kommt

Jetzt gilt es die Niederlage schnell wieder abzustellen. „Wir müssen weiterhin hart an uns arbeiten“, betonte der 30-jährige Abwehrchef und Coach Möller fügt hinzu: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Meine Jungs haben dennoch Moral bewiesen und haben nie aufgesteckt“.

Der Blick der SVK ist bereits auf die nächste Aufgabe gerichtet. Denn am Freitag, 2. September, um 19 Uhr trifft die Spielvereinigung im heimischen Parkstadion auf den TSV Schwaben Augsburg. Für den Aufsteiger endete am vergangenen Wochenende eine Serie. Bis dahin waren die Fuggerstädter verlustpunktfrei und ohne Gegentor geblieben. Doch der SV Egg a. d. Günz holte in Augsburg ein 1:1-Unentschieden. „Sicherlich ist Schwaben an einem guten Tag zu schlagen. Auch sie werden mit hundertprozentiger Wahrscheinlich die Saison nicht ohne Niederlage beenden. Gegen Schwaben dürfen wir uns keine Fehler erlauben“, erwartet Coach Möller ein heißes Duell gegen den Tabellenzweiten. Benjamin Kleiner freut sich derweil auf das Duell. „Das ist wahrlich ein großer Brocken. Wir sind aber stark genug, um gegen sie bestehen zu können. Wir bauen auf unsere Heimstärke“, zeigt er sich im Vorfeld optimistisch.

von Stefan Günter

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