Punkt hilft nicht

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Coach Christian Möller sah zwar keinen Sieg seiner SVK, doch die Formkurve ging nach oben.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren hat nach den beiden Niederlagen gegen den SV Egg a. d. Günz (0:1) und den SC Olching (0:3) zwar wieder einen Punkt geholt, doch ist das Team von Coach Christian Möller nunmehr seit 270 Minuten ohne Torerfolg. Gegen den SC Oberweikertshofen konnte die SVK die Pleite gegen Aufsteiger Olching wieder etwas vergessen lassen.

„Wichtig war, dass wir nicht verloren haben“, hat für SVK-Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner das Team über 90 Minuten eine positive Leistung gezeigt. Man sei als Team aufgetreten. „Leider ist das 0:0 aber zu wenig für uns“. Schon nach zehn Minuten hatte die Spielvereinigung wieder zwei hundertprozentige Chancen auf ihrem Konto. Maximilian Ebert und Benjamin Kleiner scheiterten. „Das Tor muss ich machen, keine Diskussion“, nimmt sich der 30-jährige Kapitän selbst in die Kritik. „Ich hatte wohl in dem Moment zu viele Gedanken, wie ich den Ball ins Tor befördern könnte. Leider habe ich mich für die schlechteste Option entschieden“.

Über die gesamten 90 Minuten entwickelte sich auf beiden Seiten ein Kampfspiel. Anders als noch gegen Olching, als die SVK im zweiten Abschnitt drei Gegentreffer kassierte, blieb diesmal der Kasten von Torwart Frank Schmitt sauber. Selbst Oberweikertshofen wollte sich mit der Punkteteilung nicht zufrieden geben. Sie schafften es aber nicht, den Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. „Das Positive aus diesem Spiel ist, dass wir defensiv gut gestanden sind“, merkte Coach Christian Möller an und musste nach dem Schlusspfiff leider einen immer wieder auftretenden Kritikpunkt ansprechen. „Wenn du ein Spiel gewinnen willst, musst du halt ein Tor erzielen. Dennoch bin ich über die 90 Minuten zufrieden, weil meine Mannschaft alles gegeben hat, um zum Torerfolg zu gelangen.“

Zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde liegt die SVK weiterhin nahe an den Relegationsrängen. Vier Punkte sind es noch zu den ungeliebten Plätzen, die derzeit Oberweikertshofen, Raisting und Kissing einnehmen. „Wir waren wieder nah dran, um den Abstand nach hinten zu verlängern“, betont Benjamin Kleiner und weiß, dass die kommenden beiden Partien gegen den SV Mering (A) und TSV Gilching (H) in keinster Weise einfach werden. „Wir haben uns das nötige Selbstvertrauen für die nächste schwere Aufgabe in Mering geholt: Warum sollten wir es nicht schaffen, auswärts einen Dreier einzufahren?“, macht er abschließend deutlich.

von Stefan Günter

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