Lukas Greif wechselt zum TSV Landsberg

Landesliga-Team greift an

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Der 23-jährige Lukas Greif (Mitte) wechselt in der kommenden Spielzeit von der SpVgg Kaufbeuren zum Bayernligisten TSV Landsberg.

Kaufbeuren – Die Saison 2014/2015 ist längst Geschichte, doch die Vorbereitungen für die neue Spielzeit sind schon voll im Gange. Nach der Saisonabschlussfahrt der Landesliga-Mannschaft nach Rimini (Italien) steckt der SVK-Tross nun in der wohlverdienten Pause.

Erst am 22. Juni geht es für die SpVgg Kaufbeuren wieder los. Dann beginnt eine intensive Vorbereitungsphase für die neue Spielzeit unter dem Trainerduo Wolfgang Kress und Norbert Schmidbauer. Allerdings wird ein Spieler fehlen. Lukas Greif schließt sich dem TSV Landsberg an. 

„Es hat richtig Spaß gemacht mit der Truppe. Etwas Wehmut ist schon dabei”, geht er doch mit einem lachenden und weinenden Auge in die Lechstadt. Dabei attestierte der 23-Jährige der Mannschaft einen überragenden Teamgeist. „Es ist doch kein Abschied für immer. Man weiß nie, was noch im Leben so kommt”, ist eine Rückkehr für Greif stets denkbar. 

Auch Coach Norbert Schmidbauer lässt ihn nur schweren Herzens ziehen: „Er ist ein feiner Kerl. Wir bedauern, dass er seine Chance in Landsberg sucht, wünschen ihm aber sportlich alles erdenklich Gute”. Herrenchef Thomas Neumann fügt noch hinzu: „Lukas wird uns mit seiner Spielintelligenz fehlen“.

 Allerdings bekommt das Team auch Verstärkung. Patrick Zinner ist nach seinem Wechsel von Memmingen nach Kaufbeuren endlich spielberechtigt. Er musste eine sechsmonatige Wechselsperre über sich ergehen lassen. Vom TSV Landsberg kommt sein Bruder Dominik Zinner in die Wertachstadt. „Wir freuen uns, dass der Kader zusammenbleibt“, schickt Thomas Neumann ein 22 Mann starkes Team in die Saison 2015/2016. 

Darüber hinaus rücken noch drei A-Jugendspieler auf. Ob sie den Sprung in die Erste schaffen, bleibt abzuwarten. Allerdings bringt der Abstieg der U23-Mannschaft von der Kreisklasse in die A-Klasse bei Neumann doch einige Sorgenfalten hervor. „Der Unterschied ist fußballerisch enorm. Wir werden mit der Zweiten einen Neustart hinlegen. Ziel ist es, dass wir oben mitmischen möchten. Wir wollen eine stabile und homogene Truppe aufbauen und zwar mit einem neuem Trainergespann“, so der Herrenchef. 

Denn nach dem Abstieg wollte man eigentlich gemeinsam mit Martin Prediger diesen neuen Weg gehen. Doch der 35-Jährige gab der Vereinsführung einen Korb und trainiert künftig den FC Sulzschneid. „Es ist schade, dass es so gekommen ist, doch wir wollen Prediger keine Steine in den Weg legen“. Mit Armin Böck und Guiseppe Gaeta werden zwei erfahrene Übungsleiter gemeinsam das U23-Team betreuen.

von Stefan Günter

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