SVK weiterhin im Pech

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Misslungene Heimpremiere für Torwart Christoph Schäffler. Der Ex-Ottobeurer verlor bei seinem ersten Duell im Kaufbeurer Trikot gegen den SV Mering.

Kaufbeuren – „Es gab eine deutliche Leistungssteigerung zum Auftreten in Dinkelsbühl. Wir hatten gute Ansätze, allerdings fuhr Mering einen ungefährdeten Sieg ein“, so die Bilanz von SVK-Coach Norbert Schmidbauer nach der 0:4-Heimpleite. Schon das Hinspiel verloren die Wertachstädter auswärts deutlich mit 2:7.

Das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg erwies sich auch diesmal als abgezockte und routinierte Truppe. Doch die Partie begann aus Sicht der SVK gar nicht so schlecht. Die Mannschaft versteckte sich nicht, musste aber bereits nach zwölf Minuten einen Nackenschlag hinnehmen, als Alessandro Mormina nach einem Foulspiel verletzt vom Spielfeld getragen wurde. „Er hat wohl die Bänder am Sprunggelenk ab und wenn das der Fall ist, fällt er uns mindestens vier bis sechs Wochen aus“, war dies für Schmidbauer und seinem Co-Trainer Wolfgang Kress eine weitere Hiobsbotschaft. Schließlich sind mit Tanju Kepceoglu und Sebastian Homann zwei weitere Akteure noch über Monate außer Gefecht. 

Doch zurück zum Spiel. Die erste Möglichkeit hatte der Meringer Harald Kerber, der allein auf der rechten Seite auf Torwart Christoph Schäffler lief, aber verzog (17. Minute). Drei Minuten später hatte der Gastgeber erneut Glück, dass der SVM-Vorstoß nach einem Abseits nicht zum Torerfolg führte. Im Gegenzug scheiterte Maximilian Moll auf Seiten der Kaufbeurer nach seinem Drehschuss. In der 26. Minute erzielte Manuel Müller aber nach klarem Abseits das 1:0 für Mering. Es sollte nicht sein letzter Treffer in dieser Partie sein. 

Nach dem Seitenwechsel wurde der Druck der Gäste spürbar größer. Mering drängte auf den zweiten Treffer. In der 64. Minute erzielte Müller freistehend aus dem Hinterhalt das 2:0. Drei Minuten später wurde ihm das Toreschießen leichtgemacht, als er sich erneut alleine vor dem Tor die Ecke aussuchen konnte und zum 3:0 einnetzte. 

Mering hatte die Partie im Griff. Kaufbeurens Maximilian Moll antwortete in der 77. Minute mit einer weiteren Torchance. Die Partie war aus Sicht der Kaufbeurer gelaufen. Fünf Minuten vor Spielende wurde Patrick Zinner bei einem Angriff auf der linken Seite böse gefoult. Schiedsrichter Alexander Meier zückte nur die Gelbe Karte. In der 89. Minute machte Harald Kerber beim 4:0 für seinen SVM den Deckel drauf. Durch die zweite Niederlage im zweiten Spiel nach der Winterpause bleibt die SVK weiterhin dicht an den Relegationsplätzen. 

Weitere Stimmen und Reaktionen zur Niederlage: 

SVK-Kapitän Benjamin Kleiner: „Mit den beiden verletzten Spielern und der Niederlage war es für uns ein gebrauchter Tag. Mering hat eine starke Mannschaft, sie sind sehr gut in der Offensive. Wir haben heute zu viel zugelassen. Wir müssen uns das Glück hart erarbeiten, wieder zu unseren Tugenden zurückkommen. Dann bin ich auch überzeugt wie die letzten Jahren, dass wir unsere Spiele auch wieder gewinnen werden.“ 

Mittelfeldspieler Maximilian Moll: „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, aber unterm Strich auch verdient. Mering war cleverer, hat sich klug präsentiert. Wir waren zu grün hinter den Ohren.“ 

Co-Trainer Wolfgang Kress: „Wir wollten Mering weh tun. In den ersten Zweikämpfen haben sie uns aber wehgetan. Sie waren die abgezockte und routiniertere Mannschaft und haben eiskalt die Tore erzielt. Wir waren zu schwach auf der Brust.“

von Stefan Günter

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