Eine Erfolgsgeschichte Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg stehen vor Aufstieg

Eine Erfolgsgeschichte

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Bei den Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg läuft es derzeit richtig rund.

Obergünzburg – Es ist eine Art Erfolgsgeschichte, die die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg momentan schrei- ben. Eine Geschichte, die womöglich schon Mitte März mit der Meisterschaft ihren Abschluss finden könnte.

Obwohl die Spielerinnen des TSV Obergünzburg samt Trainer und Funktionären derzeit auf Wolke Sieben schweben, blickt man nur von Spiel zu Spiel. Nach dem zuletzt mehr als spannenden Derbyerfolg gegen den SV Mauerstetten konnte der Bayernliga-Aufsteiger seinen Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen. Es war ein Duell auf Augenhöhe, nur dass Obergünzburg am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte. 

Abteilungsleiter Peter Egg kann und darf mächtig stolz auf das Team sein. „Es läuft bei uns einfach. Der neue Trainer macht viel aus“. Gemeint ist Hubert Herrmann. Der Coach habe das Glück, allesamt ausgebildete und sehr motivierte Spielerinnen zu haben, betont Peter Egg, der natürlich über den Tellerrand hinausschaut. „Wir haben drei Allgäuer Teams unter den Top 5. Das spricht doch für das Allgäu und die Region“. 

Mauerstetten als Tabellenfünfter und der TSV Sonthofen als Viertplatzierter liegen mit einem Spiel weniger aber schon deutlich hinter Spitzenreiter Obergünzburg. Nach 15 absolvierten Partien weist der Liga-Neuling zwölf Siege und nur drei Niederlagen auf. „Das spricht für die Mannschaft. Allerdings kommt es stets auf die Tagesform an“, blickt der Abteilungsleiter schon gespannt auf die nächsten richtungsweisenden Aufgaben auswärts in Lenggries, zuhause auf den Showdown gegen den TSV Sonthofen und auf das Saisonfinale in Unterhaching. Insgeheim dürfte der TSV Obergünzburg schon „durch“ sein. Davon geht auch Egg aus. „Wenn wir alle Spiele verlieren sollten, muss Esting erst einmal alle Begegnungen gewinnen. Davon gehe ich aber nicht aus“, attestiert er seiner Mannschaft schon Nervenstärke im Kampf um die Meisterschaft. 

Die Günztalerinnen profitieren allerdings auch vom Aufsteigerbonus. Viele Mannschaften hatten den TSV mit Sicherheit nicht auf ihrem Schirm. „Die Aufsteiger sind natürlich engagiert und bedacht darauf, nicht abzusteigen“, erzählt Peter Egg. Drei bis viermal die Woche trainieren die Volleyballerinnen in der Sporthalle am Nikolausberg. Das Team arbeitet Woche für Woche hart an seinem Erfolg. Auch der breit aufgestellte Kader dürfte mit ein Garant dafür sein. „Das Leistungsgefälle in unserer Mannschaft ist relativ gering. Im Prinzip ist jede Spielerin ersetzbar, zumindest können wir jede Position doppelt besetzen“, sagt Peter Egg stolz. 

Trotz der Dominanz in der Liga hält man in den Reihen des TSV Obergünzburg den Ball weiterhin flach. „Klar, wir reden offen darüber. Dass der Aufstieg in die Regionalliga ein großer und zugleich finanziell bedeutender Schritt ist, ist uns allen bewusst. Dennoch bleiben wir auf dem Boden“. Übrigens ist noch keine Meisterfeier geplant. Noch nicht. von Stefan Günter

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