Fazit gezogen

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BSK-Trainer Uwe Zenkner ist zufrieden.

Kaufbeuren – Eine überraschend gute Vorrunde hat der BSK Olympia Neugablonz in der Fußball-Bezirksliga-Süd hinter sich gebracht. Die Schmuckstädter liegen zur Halbzeit mit 30 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Neun Siege stehen drei Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber.

Während Neugablonz im Waldstadion weiterhin seine Heimstärke unterstreicht, musste das Team von Coach Uwe Zenkner nur in der Fremde dreimal den Platz als Verlierer verlassen. Am Samstag, 31. Oktober, beginnt um 15 Uhr die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen den FC Königsbrunn. Der Kreisbote zog mit Uwe Zenkner ein Vorrundenfazit. 

Wie zufrieden sind Sie zur Halbzeit? 

Zenkner: Ja, wenn mir einer vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach Ende der Vorrunde auf dem zweiten Tabellenplatz liegen, hätte ich das blanko unterschrieben. Wir haben uns als Mannschaft stetig gesteigert. Wir sind auf einem Niveau, das auch die Tabellensituation widerspiegelt. Ich breche aber nicht in Jubelstürme aus. Den Weg, den wir gehen, ist der richtige. 

20 Gegentore nach 15 Punktspielen: Ist das Abwehrverhalten besser geworden? 

Zenkner: Unser Abwehrverhalten ist hervorragend. Allerdings sollten die sieben Gegentore bei unserem Auswärtsspiel gegen Schwaben Augsburg abziehen. Da gab es ein kollektives Versagen. Mit Schwaben gehören wir zu den stärksten in der Liga. 

Was hat Sie in der Vorrunde am meisten positiv überrascht? 

Zenkner: Die Mannschaft hat sehr schnell gelernt, diszipliniert zu spielen und defensiv zu arbeiten. Ich habe die Abwehr bis auf Roland Nitsche komplett umgebaut. Das hat sich nun bezahlt gemacht. Wir haben einen sehr breiten Kader mit 17, 18 Leuten. Auch wenn, wie im letzten Heimspiel gegen Wiggensbach, allein vier Stammkräfte fehlen, können wir das kompensieren. 

Was weniger? 

Zenkner: Woran wir noch arbeiten können, ist an unserer Chancenverwertung. Wir machen schon viele Tore, aber im Umschaltverhalten müssen wir uns noch verbessern. 

Ist Schwaben Augsburg als Tabellenführer überhaupt noch aufzuhalten? Sie haben acht Punkte Vorsprung auf den BSK. 

Zenkner: Ich glaube, Schwaben hat einen sehr breiten Kader. Er ist bestückt mit erfahrenen Bayern- und Landesliga-Spielern. Für uns geht es in erster Linie darum, um den zweiten Platz mitzukämpfen. 

Die Konkurrenz ist auch nicht zu verachten. 

Zenkner: Ganz genau. Wir haben jetzt vor der Winterpause richtungsweisende Spiele gegen Königsbrunn, Memmingen Ost, Stätzling und Schwaben Augsburg. Wenn wir es schaffen sollten, oben dran zu bleiben, dann gibt uns das auch einen Schwung für die Rückrunde nach der Winterpause. 

Ist ein möglicher Aufstieg in die Landesliga-Süd ein Thema? 

Zenkner: Darüber diskutieren wir überhaupt nicht.

Das Interview führte Stefan Günter

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