Freitag nächstes Heimspiel in Kempten: ESVK gegen Starbulls Rosenheim

Bann der Niederlagen brechen

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Hoffen diesmal auf ein Durchkommen bei Rosenheims Goalie: Kaufbeurens Joker treffen am kommenden Freitag in Kempten auf den alten Rivalen Starbulls.

Kaufbeuren – Die Kaufbeurer Joker erwarten am Freitagabend, 15. Februar, ab 19.30 Uhr in der „Alpensolar Arena“ in Kempten die Starbulls aus Rosenheim. 

Nach der einwöchigen Pause wegen der dann doch kläglich verpassten Olympiateilnahme der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft geht es im regulären Spielbetrieb des ESVK nun wieder weiter. Die Frage lautet am kommenden Freitag im spiel gegen die Starbulls: „Kann der ESVK den Bann der Niederlagen auf Kemptener Eis diesmal brechen?“ Zweimal schon, gegen die Hannover Indians und gegen die Schwenninger Wild Wings, brachen die letzten zwanzig Minuten den Kaufbeurern das Genick. Vielleicht gelingt gerade im dritten Match in Kempten die Wende. Während die Mannen von Joker-Coach Ken Latta die letzte Woche pausieren konnten, mussten die Starbulls noch ein Nachholspiel bestreiten. Auf eigenem Eis gab es dann eine herbe Enttäuschung. Denn mit 2:5 Toren verloren die favorisierten Rosenheimer gegen die Lausitzer Füchse. Ähnlich wie im Match vor der Spielpause gegen die Kaufbeurer in Landsberg nutzten die Lausitzer eine Schwächeperiode des Gegners, um dann die Weichen auf Sieg zu stellen. So auch in Rosenheim, als die Füchse nach 0:1 Rückstand auf 5:1 auswärts davonzogen. Für die Starbulls bedeutete dies eine nicht einkalkulierte Niederlage – obendrein noch im Heimspiel. Man kann sich gut vorstellen, dass Starbulls-Coach Franz Steer einigermaßen sauer war und nun auf einen Sieg seiner Jungs gegen den alten Rivalen ESVK baut. Denn die Rosenheimer wollen als aktueller Tabellenfünfter unbedingt unter den oberen Vier am Ende der Hauptrunde platziert sein, um eine bessere Ausgangsbasis für die Play-Off-Runde mit Heimvorteil zu schaffen und ähnlich wie im letzten Jahr gar bis ins Endspiel vorzustoßen. Diese „Luxusprobleme“ haben die Kaufbeurer in dieser Saison nicht. Als Vorletzter mit 38 Punkten haben sie noch fünf Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht SC Riessersee. Vor dem ESVK rangieren die Dresdner Eislöwen mit elf Punkten mehr und zudem noch drei Spielen weniger. Dreimal trafen die Joker diese Saison schon auf die Starbulls und die Vergleiche gingen knapp, aber leider jedesmal an die Oberbayern. Es ist also an der Zeit, um hier mal Abhilfe zu schaffen! 

Noch keine Abstiegsregelung 

Zwar sind nur noch knapp fünf Wochen in der Hauptrunde der 2. Eishockey-Bundesliga zu bewältigen, doch gibt es immer noch keine bindende Regelung, ob und wie ein Absteiger ermittelt werden soll. Unklar ist zudem die Regelung mit den darunter befindlichen Oberligen des Deutschen Eishockey-Bundes, ob es überhaupt eine sportliche Verzahnung mit der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft-Liga geben wird. Entgegen ursprünglichen Plänen gibt es sogar Termine für eine Play-Down-Runde, welche dann bis fast in den Mai über die Runden gebracht werden soll. In den Spielstätten, welche dem ESVK für die Heimspiele aushelfen, also in Kempten, Landsberg und Memmingen, wird aber Mitte März gewöhnlich das Eis abgetaut… von Werner Mayr

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