Keine Punkte

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Westendorfs Coach Klaus Prestele musste in der Fremde zwei Niederlagen in Freiburg und Triberg mit ansehen.

Westendorf – Die Westendorfer Ringer sind in der 2. Bundesliga-Süd ohne ein Erfolgs- erlebnis aus Südbaden zurückgekehrt. Während der Bundesliga-Absteiger SV Triberg am Sonntag beim deutlichen 23:9-Erfolg den Ostallgäuern die Grenzen zeigte, musste der TSV am Vortag in Freiburg ebenfalls eine 10:19-Niederlage einstecken.

Allerdings traten die Ostallgäuer ihre Reise ersatzgeschwächt an. Ohne die verletzten Stammkräfte Shenol Ali Ahmed und Patrick Riedler sowie den an Grippe erkrankten Zsolt Török wollte der TSV dennoch nicht klein beigeben und versuchte das Unmögliche möglich zu machen. 

„Es war leider nicht mehr drin“, so Coach Klaus Prestele direkt nach dem Kampf. Von insgesamt zehn Kämpfen konnten die Gäste aus dem Ostallgäu nur drei Einzelbegegnungen für sich entscheiden. Nur in den leichten Gewichtsklassen bot Westendorf gegen Freiburg Paroli. 

So gewannen vor der Pause nur Mehmet Feraim und Fatos Durmishi ihre Kämpfe. Der Finne Durmishi laborierte einige Monate eine schwere Verletzung aus und konnte nun im Fliegengewicht eingesetzt werden. „Nach der ernsthaften Verletzung von Shenol war dieser Schritt nötig, um in den unteren Gewichtsklassen wieder Stabilität hineinzubekommen“, begründete Prestele. 

Auch gegen Triberg konnte Westendorf nur drei Einzelbegegnungen für sich entscheiden. „Wir haben im Vorfeld gewusst, das wird eine richtige Herkulesaufgabe. Nur wenn wir topp aufgestellt gewesen wären, hätten wir auch etwas reißen können“, blickt Coach Christian Stühle doch etwas wehmütig auf die Verletztenliste. 

Mit Florian Hoffmann aus der Dritten und Felix Jürgens aus der Zweiten stellten sich zwei Westendorfer Eigengewächse den Mammutaufgaben in der Südstaffel. „Sie haben das einfach prima gemacht“, lobt Stühle deren Einsatz. Westendorf kassierte nach dem 14:16 im Heimkampf gegen Burghausen nun zwei weitere Niederlagen in der Fremde. 

Damit beendeten die Ostallgäuer die Vorrunde mit 7:9-Punkten auf Rang fünf. Am kommenden Samstag startet Westendorf die Rückrunde erneut mit einem Auswärtskampf bei Johannis Nürnberg. „Wir müssen jetzt Punkte sammeln, damit wir weiterhin sicher in der Liga stehen“.

von Stefan Günter

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