Titel geht an Gastgeber

Nichts zu holen

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Die Jugendmannschaft des TSV Westendorf kassierte bei nur einem Sieg vier Niederlagen bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Westendorf/Riegelsberg – Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend im saarländischen Riegelsberg hat der TSV Westendorf seinen Vorjahrestitel nicht verteidigen können.

Die Ostallgäuer mussten sich am Ende mit dem neunten Rang zufrieden geben. Der zweite bayerische Teilnehmer, der SV Johannis Nürnberg, gewann das kleine Finale und holte den dritten Rang.

 „Wir hatten im vergangenen Jahr Glück, diesmal leider nicht“, so Westendorfs Abteilungsleiter Thomas Stechele, der zugleich auch als Betreuer und Trainer bei den Titelkämpfen fungierte. Schon vor der Abfahrt wusste er, dass es ein schweres Unterfangen werden würde. Eine Vielzahl an Ringern konnte altersbedingt nicht mehr mit dabei sein. 

Schon bei der Auslosung hatten die Ostallgäuer überhaupt kein Losglück. Wurden sie doch mit dem Vorjahreszweiten KSV Winzeln, Gastgeber KV Riegelsberg und Johannis Nürnberg in einen Pool gezogen. Es kämpfte jede Mannschaft gegen jeden, so dass der TSV fünf Begegnungen vor der Brust hatte. 

Nach der Auftaktniederlage am Freitag gegen den bayerischen Mitkonkurrenten gewann der TSV am Samstag gegen den ASV Schaafheim knapp mit 19:17. Eine klare Angelegenheit war das Duell gegen den Gastgeber, welches die Riegelsberger mit 23:3 für sich entschieden. Der KSV Winzeln hatte daraufhin die Gelegenheit, sich für die Finalniederlage aus dem Vorjahr zu revanchieren. Die Württemberger schafften es: Sie siegten mit 24:13. In ihrem fünften Kampf musste sich der Vorjahresmeister aus dem Jahr 2015 dem ASV Urloffen mit 10:25 geschlagen geben. 

„Obwohl es sportlich für uns diesmal nicht erfolgreich verlief, hatten wir ein tolles kameradschaftliches Miteinander“, lobt Stechele dennoch das Auftreten seiner Schützlinge im Saarland. „Für jeden meiner Ringer war es ein Highlight, hier mit dabei zu sein“. 

Gastgeber Riegelsberg wurde von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht und kämpfte sich nicht nur ins Finale, sondern holte am Ende in beeindruckender Manier den Deutschen Meistertitel.

von Stefan Günter

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