Zwei sportliche Highlights beim Ringer-Verein TSV Westendorf

Tolle Resonanz beim Pfingstcamp

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Die laufende Kampagne „Ringen für Olympia“ unterstützen die großen und kleinen Ringer auch im dreitägigen Pfingstcamp.

Westendorf – „Das Training war sehr gut. Alle teilnehmenden Ringer zeigten sich sehr motiviert und haben prima mitgemacht“, lobt Jürgen Stechele vom TSV Westendorf das Engagement der jungen Athleten.

Binnen einer Woche fanden zwei sportliche Highlights statt: zum einen das Bezirkstraining und zum anderen das Pfingstcamp – beide Male waren die Westendorfer mit der Ausrichtung beauftragt. 

Insgesamt haben sich 20 Ringer aus fünf schwäbischen Vereinen angemeldet. „Auffallend war das ausgeglichene gute Niveau. In früheren Jahren waren doch noch große Leistungsunterschiede vorhanden, diese sind aber nicht mehr so gravierend“, erzählt Bezirkstrainer Jürgen Stechele, der zusammen mit Zweitliga-Ringer Maximilian Goßner die Einheiten im griechisch-römischen Stil und im Freistil leitete. „Ein Schwerpunkt sind immer Trainingskämpfe, da wir der Meinung sind, dass man die Gelegenheit mit anderen Trainingspartner nutzen sollte, um wettkampfnah trainieren zu können“, sind sowohl Stechele, als auch Goßner derselben Meinung. Rund 30 Kinder nahmen eine Woche später am dreitägigen Pfingstcamp des Bezirks in Westendorf teil. Auch hier erwies sich der TSV wieder einmal als hervorragender Gastgeber. Mit diesem „besonderen Miteinander“ hat auch der TSV zur laufenden Kampagne „Ringen um Olympia seinen Beitrag geleistet. 

Christine Joachim ist nicht nur seit Jahren Jugendleiterin des TSV Westendorf, sondern seit einigen Monaten auch Jugendreferentin im Bezirk Schwaben. Mit dem Pfingstcamp wollte sie erreichen, dass sich Kinder verschiedener Vereine kennenlernen. „Außerdem sollte auch das Wir-Gefühl gesteigert werden, da wir eine Sportart sind, die nicht immer groß in der Öffentlichkeit präsent ist“, so Joachim. Wichtig sei ihr auch der gegenseitige Respekt, Rücksicht und Disziplin zwischen Ringern und Funktionären. Selbst Westendorfs Bundesliga-Kampfrichter Andreas Sauer konnte sich für das Trainingscamp begeistern. Durch ihn hatten die Ringer zudem die Möglichkeit selbst in die Fußstapfen eines Mattenleiters zu treten, um einen Trainingskampf selbst zu pfeifen und zu leiten. „Mein gestecktes Ziel dieses Camps habe ich nicht nur erreicht, sondern auch übertroffen“, so Christine Joachim. „Alle spielten und trainierten zusammen und hatten jede Menge Spaß“, setzt sie weiterhin fort. „Die Jungs waren absolut diszipliniert“. 

Selbst die Resonanz von Seiten der Eltern, Kinder und Trainer sei überragend gewesen. „Es war für meine Helfer und mich schon ziemlich anstrengend und zum Teil sehr stressig, doch würde ich so ein Camp jederzeit gerne nochmals durchführen“, gibt Joachim das große Dankeschön, das ihnen entgegen gebracht wurde, gerne als Motivationsschub an die vergangenen und zukünftigen Teilnehmer weiter. von Stefan Günter

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