Allgäu Comets schlagen Ravensburg nur knapp mit 38:35

Alles abverlangt

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Hatte am Sonntag im Derby viel zu dirigieren: Comets-Coach Brian Caler.

Kempten – Knapp mit 38:35 setzten sich die Allgäu Comets am Sonntag gegen einen starken Aufsteiger aus Ravensburg durch. Die „Razorbacks” forderten den Tabellenführer bis zur letzten Sekunde. So setzten sich die Comets vor allem dank zweier Brüder durch.

Im ersten Quarter im Illerstadion sahen die Zuschauer eine Defense, die, so schien es, wie gewohnt nichts zulassen würde. So hielt man den Gegner in Schacht und der Angriff konnte erste Akzente setzen. Quarterback Shane Jackson fand in Stefan Hafels einen Abnehmer für einen langen Pass zur Führung für die Comets. Der Extrapunkt war ebenfalls gut. Im zweiten Quarter ging es mit kontinuierlichem Raumgewinn für die Gastgeber weiter. Und wieder war es Stefan Hafels der die nächsten Punkte für die Allgäuer erzielte. Durch einige Unachtsamkeiten der Verteidigung gelang den Gästen der Anschluss. Den anschließenden „Onside Kick” konnten die Ravensburger auch sichern und kurze Zeit später standen sie wieder in der Endzone der Allgäuer zum 14:14. Zu viele Fehler und Abstimmungsprobleme, die man sonst im Angriff der Allgäuer nicht kennt, brachten die Gäste immer wieder in gute Ausgangspositionen. 

Nach der Halbzeit war es fast das gleiche Bild. Die Allgäuer bewegten den Ball über das Feld, doch der Abschluss wollte nicht gelingen. Lediglich Stefan Hafels erzielte ein Fieldgoal zur erneuten Führung. Doch die Razorbacks konnten antworten. So dauerte es nicht lange, bis sie zum dritten Mal in der Endzone der Comets standen. Zu Beginn des letzten Viertel ging es rund. Shane Jackson bediente Christian Hafels für weitere sechs Punkte und Stefan Hafels verwandelte den Extrapunkt sicher. 

 Zittern bis zum Schluss 

Unbeeindruckt davon trugen die Gäste den Kick Off der Comets in die Endzone zur erneuten Führung. Doch die Hafels-Brüder schlugen noch einmal zu: Christian Hafels und etwas später Stefan Hafels mit den nächsten Punkten für die Allgäuer Footballer zum Stand von 38:27. Doch die Ravensburger kamen noch einmal zurück. Mit dem Anschlusstouchdown zum 38:35 wurde es kurz vor Ende nochmals spannend und die weit über 2000 Zuschauer spürten, dass das Spiel zu kippen drohte und standen wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft. Als die Comets eine Minute vor Spielende den Ball an die Ravensburger verloren, trieb die Kulisse die Defense der Comets noch einmal zur Höchstleistung. 

Ein Quarterback Sack der Allgäuer Defense durch die stark aufspielenden Verteidiger Haslach und Arentsen besiegelte dann den glücklichen aber nicht unverdienten Endstand von 38:35. „Auch solche Spiele müssen gewonnen werden“, sagte Vorsitzender Joe Hössl nach dem Spiel und der Ravensburger Coach stellte die Frage: „Wer soll dieses Team noch stoppen?“ Nächste Woche geht es bereits weiter. Dann müssen die Comets nach Kirchdorf reisen und hoffen das Top Receiver Orlando Webb dann wieder auflaufen kann.

Florian John

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