Der Börwanger Rennfahrer Richard Speiser fährt in Bad Hersfeld auf Rang zwei

"Gute Bahn, gute Veranstaltung"

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Gut in der Zeit: Richard Speiser sichert sich in Bad Hersfeld den zweiten Platz.

Börwang/Bad Hersfeld – Richard Speiser sicherte sich im Rahmenprogramm des EM-Seitenwagen-Halbfinales in Bad Hersfeld Platz zwei bei den Solisten. Nach einem offenen Rennen in Berghaupten am morgigen Sonntag lautet nun die Losung „Attacke“ für die und in der Langbahn-WM.

„Gute Bahn, gute Veranstaltung – eine Wohltat nach dem England-Wochenende mit Platz vier in der Langbahn-Team-WM!“ Kurz und knapp fasst der Börwanger Richard Speiser sein Resultat des Samstag-Auftritts in Bad Hersfeld zusammen. Dort, wo es für die Seitenwagen-Gespanne auf der Grasbahn in diesem Jahr um den Einzug ins EM-Finale ging, waren die Solisten einmal „nur“ Beiprogramm. Für den Fahrer aus dem Oberallgäu war Bad Hersfeld eines von zwei offenen Rennen, die die WM-Serie vergangenes und dieses Wochenende unterbrechen. 

Zumindest Bad Hersfeld darf dabei durchaus als positive WM-Auszeit betrachtet werden. Lediglich an Bernd Diener und Jörg Tebbe scheiterte der 26-jährige Börwanger: „Mit 17 Gesamtpunkten und Gesamtrang zwei bin ich recht zufrieden.“ Dem guten Start im ersten Vorlauf stand einer entgegen: „Bernd Diener war am Samstag einfach super drauf, hoch motiviert und kam mit einem Angriff von außen.“ Gegen die als respektvoll „Bernd-Diener-Gedenklinie“ titulierte Kampfansage des Schwarzwälder Bahnsportkollegen fand Speiser zu keinem Zeitpunkt ein Mittel. 

 Nach zwei Laufsiegen musste er dem Gengenbacher nach nicht gerade perfektem Start im Finale ebenfalls den Vortritt lassen und sich dort auch hinter Konkurrent Jörg Tebbe einreihen. Beiden, Diener und Tebbe, wird Speiser auch an diesem Wochenende bei den „Race Days” in Berghaupten wieder begegnen: „Danach gilt die volle Konzentration der Langbahn-WM und den beiden noch ausstehenden Grand Prix.“ Der derzeit achte Gesamtrang in der WM täuscht ein wenig über die „engen Verhältnisse“ hinweg: „Für mich gilt das Motto Attacke, denn nur die ersten zehn sind direkt für die WM 2014 qualifiziert und Platz acht und Platz 13 trennen ganze fünf Zähler.“ Kontinuierlich Punkte zu sammeln ist daher im Team Speiser in Vechta am kommenden Samstag, 7. September, und Morizes/Frankreich eine Woche später Pflicht. 

Zumindest mit Vechta verbinden Speiser gute Erinnerungen: 2011, im Jahr vor seiner verletzungsbedingten Auszeit, sicherte sich Speiser dort Rang drei und legte einen wichtigen Grundstein für den späteren Vize-Weltmeister-Titel. Mehr Informationen gibt es auch im Internet auf www.richard-speiser.de.

kb

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