ESC ohne Punkte

Heimpleite für die "Sharks"

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Die Spieler der „Sharks“ (weiß-blaue Trikots) rennen zwar einige Male aufs gegnerische Tor zu, die Angriffe verpuffen jedoch meistens.

Kempten – Bei ihrem einzigen Spiel am vergangenen Wochenende in der Eishockey-Landesliga gab es für die „Sharks“ keine Punkte. Am Ende schlugen sich die Jungs vom ESC Kempten bei der 1:3-Niederlage gegen Schongau quasi selber.

Im ersten Abschnitt waren es vor allem die Startminuten, in denen die Gäste ihr Können aufblitzen lassen. Zehn Minuten lang spielten sie Katz und Maus mit den „Sharks“ und drängten sie mehr und mehr in die Defensive. Es brauchte eine Weile, bis sich die Allgäuer auf die Spielweise der „Mammuts“ eingestellt hatten, aber dann begannen auch sie aufs Tor der Gäste anzurennen. Hier war allerdings immer Endstation am besten Mann auf dem Eis, dem Torhüter der Oberbayern.

Für Zählbares sorgte eine Überzahlsituation auf Seiten der Gäste, die einen Stürmer vor Markus Russler gekonnt freispielten, der dann nur noch einzuschieben brauchte. So recht mochte dem Team von Coach Robert Köcheler auch dann nicht viel einfallen. Mit welchen Mitteln sie es auch probierten, verzettelten sie sich doch mehr und mehr in Einzelaktionen. So passierte auch hier nicht viel mehr, außer einem nicht gegebenen Treffer der „Sharks“, der wegen angeblichen Hohen Stocks nicht anerkannt wurde.

Im Schlussabschnitt warfen die „Haie“ nochmal alles nach vorn und rannten auf das gegnerische Tor an. Aber auch hier verpufften die Angriffe entweder zwischen der vielbeinigen Abwehr, oder es war spätestens zwischen den Pfosten der Gäste Endstation. Zu allem Übel kam vier Minuten vor Schluss noch der Treffer zum 2:0 für die Gäste durch einen Konter hinzu. Die aufkeimende Hoffnung der Zuschauer nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Marcus Kubena wurde eine halbe Minute vor Spielende mit dem Empty-Net-Tor zum 1:3-Endstand aus Kemptener Sicht beantwortet.

Zwar zeigten die „Sharks“ in dieser Partie gute Ansätze, aber zwingende Chancen waren Mangelware, und so bleibt nur die Erkenntnis, dass an diesem Abend wesentlich mehr hätte drin sein können.

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