SG Kempten-Kottern stark beim 13. Günzburger Jugendhandballturnier

Platz zwei für Handballer

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(stehend v.l.) Trainer Holger Stöhr, Benedikt Werner, Eliah Bernick, Jannik Merfels, Michael Schüle, Luis Schröder, Nico Schubel, Jonas Becker, (kniend v.l.) Patrick Straßer, Karl Schenkyr, Julius Loos, Niklas Hartmann, Emanuel Popp, Kevin Hiller.

Kempten/Günzburg – Die A-Junioren der SG Kempten-Kottern belegten vergangenes Wochenende beim 13. Günzburger Jugendhandballturnier den zweiten Platz.

Auf dem diesjährig auf Rasen ausgetragenen Turnier der U-18 Junioren ging es zunächst in einer Sechsergruppe Jeder gegen Jeden (Spielzeit 1x17 Minuten). Dabei überzeugten die nicht in Bestbesetzung angetretenen Illerstädter zu Beginn mit zwei Siegen gegen den VSC Donauwörth (13:9) und MBB SG Manching (13:9), ehe es gegen das favorisierte Bayernliga-Team der Gastgeber ging. Von Beginn an fanden die SG‘ler die Lücken in der VFL-Abwehr und nutzten ihre Chancen konsequent. In der Abwehr machte „Teufelskerl“ Jannik Merfels den Kasten dicht (5:0). Auch eine Manndeckung gegen Spielmacher Emi Popp konnte den 9:5 Sieg nicht verhindern. Mit einem folgenden Unentschieden gegen den Landesligakonkurrenten TSV Niederraunau (9:9) und einem ungefährdeten Sieg gegen SG Ulm/Wiblingen (11:7) stand man als Gruppenerster im abschließenden Finale (Erster gegen Zweiter).

Im Endspiel gegen den hoch motivierten Gastgeber musste man auf Kreisläufer und zentralen Abwehrspieler Patrick Strasser verletzungsbedingt verzichten. Diesmal ging der VFL Günzburg in Führung und konnte diese dank ihres famos haltenden Schlussmannes auf zwei Tore bis zum 6:4 halten. Die Rot-Blauen kämpften sich zum 6:6 heran, wehrten den anschließenden Angriff des VFL ab und netzten dank eines Kontertores zur 7:6 Führung ein. Der Gastgeber konnte sich noch einen Freiwurf bis zur Schlusssirene erarbeiten und nutzte diese Chance zum leistungsgerechten Unentschieden (7:7). Beim abschließenden Sieben-Meter-Werfen hatte der VFL die besseren Nerven (10:8) und gewann das Finale.

„Auf diese Leistung meiner Mannschaft lässt sich aufbauen. Aber es gibt noch einiges was wir bis zum Saisonstart verbessern wollen“, so Trainer Holger Stöhr. Nach dem Turnier gab es Anschauungsunterricht in konsequenter Abwehrarbeit, Umschaltspiel und Angriffsdynamik der deutschen Junioren- Nationalmannschaft. Diese gewann ihr letztes Testspiel vor der in Dänemark beginnenden EM gegen Slowenien mit 27:25. kb

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