Am Freitag steigt das letzte Saisonspiel

Misslungenes Wochenende

Kempten – Zwei Niederlagen musste der ESC Kempten vergangenes Wochenende in der Eishockey-Landesliga hinnehmen. Zuerst verloren die „Sharks“ am Freitag ihr Heimspiel gegen den EV Pfronten mit 1:4, am Sonntagabend unterlagen sie dann dem ESV Burgau 2000 mit 4:7.

Das Kemptener Eisstadion hatte auch schon spannendere Lokalderbys gesehen als das am Freitag gegen Pfronten und am Ende verspielten die „Sharks“ einen möglichen Heimerfolg einmal mehr aufgrund mangelnder Chancenauswertung. 

Die ersten Akzent setzten die Gäste aus dem Ostallgäu, die einen verunglückten Spielaufbau des ESC abfingen und das 1:0 erzielen konnten. Im Anschluss erspielten sich auch die Kemptener einige Chancen, sollten aber im weiteren Verlauf des Abends immer wieder am gut aufgelegten Danny Schubert im Pfrontener Kasten scheitern. Der zweite Abschnitt spiegelte dann das Startdrittel ungefiltert wider, Kempten bemühte sich um den Ausgleich, Pfronten tat nicht mehr als unbedingt nötig. Nach vier Minuten kamen die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis zur 2:0-Führung. Es dauerte bis zur 33. Spielminute, ehe den Haien der Anschlusstreffer gelang. 

Ausgerechnet in Überzahl zog Eugen Scheffer von der blauen Linie ab und es stand 1:2. Das letzte Drittel musste also für die Entscheidung sorgen und die Kemptener zogen mit mehr Druck aufs Tor der „Falcons“. Immer hieß hier aber die Endstation Torhüter Schubert und zu allem Überfluss leistete man sich in der eigenen Defensive erneut einen Patzer im Spielaufbau – und ermöglichte Pfronten so auf 3:1 zu erhöhen und damit die Entscheidung zu erzielen. Der Treffer zum 4:1 für Pfronten ins leere Tor war noch ein willkommenes Geschenk für EVP-Routinier Armin Schneider. 

Ebenfalls keinen Sieg schafften die „Sharks“ am Sonntag in Burgau. Ohne ihren beruflich verhinderten Coach Robert Köcheler waren die Haie vor allem im ersten Abschnitt zu zurückhaltend. Die Folge war ein schneller Treffer der Hausherren bereits nach zwei Minuten. Zwei Zeigerumdrehungen später waren die „Eisbären“ erneut erfolgreich. Immer wieder tauchten sie mit gefährlichen Kontern vor Markus Russler im ESC-Tor auf und so fiel kurz vor der Pause noch das 3:0. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer eine aktivere Mannschaft aus Kempten, die den Kampf annahm. Zunächst war allerdings wieder Burgau erfolgreich und erhöhte auf 4:0. Dann folgte ein Lebenszeichen der „Sharks“: Fabian Zirngibl fasste sich ein Herz und versenkte einen strammen Schuss von der blauen Linie im Kasten. 

Die „Eisbären“ hatten allerdings kurz später mit zwei Spielern mehr auf dem Eis die richtige Antwort parat und es hieß 5:1. Aber Kempten gelang noch im selben Spielabschnitt das 2:5 durch James Newby. Im letzten Abschnitt war nur der ESC am Drücker. Burgau fiel zunächst nicht viel ein, die logische Konsequenz war das 3:5 durch Tobi Jörg. Kurios dann allerdings wie die Partie entschieden wurde – eine Scheibe sprang so unglücklich von hinterm Tor vor den Kasten von Russler zurück, dass diesem keine Abwehrchancen blieb. Und mit dem 7:3 fünf Minuten vor Schluss war im Burgauer Stadion immer noch nicht genug passiert, das letzte Wort hatten die „Sharks“: Stefan Schödlbauer markierte den 7:4-Endstand. 

Am kommenden Freitag, 21. Februar, empfängt der ESC Kempten um 19.30 Uhr den SC Riessersee 1b zum letzten Saisonspiel.

kb

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