"Sharks" schlagen Oberstdorf und feiern den dritten Sieg in Folge

Umjubelter Heimsieg

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Die Spieler des ESC Kempten bejubeln einen Treffer.

Kempten – „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!!!“ schallte es am vergangenen Freitagabend durch die Kemptener Alpensolararena. Grund: Der ESC Kempten hatte in der Eishockey-Landesliga auch das Rückspiel gegen den Lokalrivalen aus Oberstdorf mit 5:3 gewonnen.

Nach dem denkwürdigen Spiel im Dezember (4:3-Sieg für den ESC; Anm. d. Red.) waren die „Eisbären“ aus dem Oberallgäu auf Wiedergutmachung aus und genauso begannen sie auch die Partie. Aber die „Sharks“ hielten dagegen und hatten aus den letzten Partien die positive Stimmung auch ins Derby mitgenommen. Und gleich die erste Überzahl wussten sie zu nutzen: ESC-Topscorer James Newby düpierte den Gästetorhüter mit einem entschlossenen Angriff und es stand 1:0 für die Haie. Nicht ganz so glücklich sah die Kemptener Defensive beim 1:1-Ausgleich aus, die Scheibe wurde von einem eigenen Spieler hinter die Linie abgelenkt. Nur gut, dass nur 12 Sekunden später die erneute Führung für die „Sharks“ fiel – Tobias Pichler wurde als Torschütze notiert. 

Mit diesem Spielstand ging es auch in die Drittelpause. Im mittleren Abschnitt drückten die Gäste wieder aufs Tempo und die Kemptener hatten alle Hände voll zu tun mit den flinken Gästen. Aber auch hier schlug der erste Angriff im Kasten der „Eisbären“ ein, Alex von Sigriz war im Nachschuss erfolgreich. Der Treffer sollte den Haien jetzt Sicherheit geben, aber schon im Gegenzug konnte Oberstdorf ausgerechnet in eigener Unterzahl den erneuten Anschlusstreffer erzie- len. Und noch vor der Pause gelang ihnen sogar das 3:3. Noch 20 Minuten waren zu spielen und das packende Spiel lieferte den Zuschauern Landesliga-Eishockey auf hohem Niveau. Oberstdorf hatte phasen- weise den wachen „Sharks“ wenig entgegen zu setzen und auch in diesem Abschnitt hatte Kempten den besseren Start parat. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis besorgte Armin Nussbaumer das 4:3 für seine Farben. 

Den endgültigen Genickbruch verpasste Christian Engler seinem einstigen Heimatverein. Er wurde frei stehend von Tobi Epp mustergültig bedient und drosch die Scheibe zum vielumjubelten 5:3-Endstand in die Maschen. Einen Monat nach der Überraschung in Oberstdorf präsentierten sich die „Sharks“ am Freitag dominierend und entschlossen und belohnten ihre Fans für so einige schwere Stunden in der aktuellen Saison. Und auch die über 100 Sternsinger, die der ESC zu der Partie eingeladen hatte, hatten sichtlich Spaß an dem packenden Spiel.

kb

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