Neuer Sponsor, hohe Ziele

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TSV-Vorsitzender Hanns Haedenkamp (rechts) und 3C-Geschäftsführer Karsten Jerschke (Mitte) fixierten den Vertrag unter den Augen von Oberbürgermeister Mathias Neuner.

Landsberg – Das Rätselraten, welches Unternehmen die Fußballer des TSV Landsberg als Nachfolger des scheidenden Hauptsponsors Hacker-Pschorr gewinnen würden, ist beendet: Die 3C-Carbon Group steigt beim größten Sportverein im Landkreis ein. Nicht nur mit der langen Laufzeit von mindestens zehn Jahren setzen beide Parteien gleich ein Ausrufezeichen, auch die hoch gesteckten Ziele lassen aufhorchen: In zwei bis drei Jahren soll der Aufstieg her.

„Als Marktführer in einer Zukunftstechnologie kann unser Anspruch nur der Erfolg sein.“ Karsten Jerschke, Geschäftsführer bei 3C-Carbon formuliert in seiner Pressemitteilung zum Einstieg beim TSV Landsberg eine offensive Marschroute. Und er konkretisiert auf Nachfrage: „Das Ziel ist in zwei bis drei Jahren die Regionalliga. Wir wollen gemeinsam wachsen und würden den Umfang unseres Engagements gegebenenfalls auch noch steigern.“ Auch der Umstand, dass sich das Unternehmen bei der „Erweiterung und Ertüchtigung“, des TSV-Geländes engagieren will, wie Vereinsvorsitzender Hanns Haedenkamp darstellt, dürfte darauf abzielen, die ab 31. August unter dem Namen „3C-Sportpark“ firmierenden Anlagen zu gegebenem Zeitpunkt flott für die Regionalliga zu machen. Anfang September läuft der Vertrag an, bis dahin prangt noch das Hacker-Pschorr-Logo auf den Trikots der Bayernligakicker.

Dass das Auftaktspiel gegen Vilzing schon in den neuen schwarz-roten Leiberln bestritten wurde, war eine abgesprochene einmalige Ausnahme. Auswärts kämpft die Landsberger Equipe künftig übrigens in weiß-rot um Punkte.

Neben den Fußballern sollen auch die anderen Abteilungen des TSV von der mindestens zehnjährigen Zusammenarbeit mit 3C-Carbon profitieren, erklärt Haedenkamp. Das Engagement komme dem „gesamten Verein“ und der „Jugendarbeit in allen Abteilungen“ zugute.

Für sein Unternehmen sei das Abkommen mit dem Traditionsverein ein erster Schritt, sich „den Landsbergern offen zu präsentieren“, formuliert Christoph Kruse, verantwortlicher Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei 3C-Carbon. Auch Jerschke sieht darin ein „weiteres Commitment“ zum Standort Landsberg.

Ob sich kurzfristig noch etwas am Bayernliga-Kader tut, ist derweil offen. „Wir führen Gespräche mit ein, zwei Spielern“, verrät Co-Trainer Sebastian Bonfert. Aufgrund des fortgeschrittenen Zeitpunkts sperrten sich die abgebenden Vereine aber.

Rasso Schorer

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