"Die hängen sich rein"

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Aus dem Handball-Nachwuchs in die erste Mannschaft des TSV Landsberg (von links): Roderic Fonteyne, Johnny Giez und Finn Meier.

Landsberg – Einige personelle Veränderungen muss die erste Herrenmannschaft Landsberger Handballer unter ihrem Trainer Sofian Marrague in der Vorbereitung auf die neue Saison verarbeiten. Einige Abgänge bringen aber die Chance für die zweite Reihe und den Nachwuchs.

Andreas Pausewang musste aus beruflichen Gründen die Saison in der Bezirksoberliga frühzeitig beenden und steht bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung. Dazu hat sich nach drei Jahren in Landsberg Johannes Kauter dafür entschieden, in der zweiten Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck neue sportliche Herausforderungen zu suchen. Groß geworden bei den Landsbergern Handballern ist Alex Neumeyer. Er wird nun sein Glück beim TSV Haunstetten versuchen. Beide wollen sich in den jeweiligen Landesliga Mannschaften etablieren.

„Die Abgänge sind schon bedauerlich, ich wünsche den Jungs aber auch alles Gute, ich hoffe sie können sich dort bewähren“, sagt Trainer Sofian Marrague, „deshalb verfallen wir jedoch nicht in Panik. Aber wir werden aus dem jetzigen Kader auch eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen. Die Abgänge erfordern aber taktische Umstellungen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. War doch z.B. Alex Neumeyer der zentrale Mittelmann in der offensiven 3:2:1 Abwehr.“

So ergeben sich noch mehr Chancen für Spieler der zweiten Reihe und die eigene Jugend. Aus dem Nachwuchs trainieren bereits Johnny Giez, Roderic Fonteyne und Finn Meier mit und sollen an das Niveau der Mannschaft heran geführt werden. „Jeder muss wissen, Sofian und die Mannschaft haben im letzten Jahr aus beschränkten Mitteln viel gemacht. Das wird in der neuen Saison nicht vergleichbar sein. Ich denke, man muss auch dann honorieren, was dabei raus kommt“, so Abteilungsleiter Roland Neumeyer über die veränderte Situation, „und die Jungs hängen sich voll rein.“

Schon seit einigen Wochen bereitet sich die Mannschaft intensiv vor. Besonderen Wert wird dabei auf die körperlichen Grundlagen gelegt, wofür man noch eine dritte wöchentliche Trainingseinheit eingeschoben hat.

Zufrieden ist auch Sofian Marrague bisher mit der Vorbereitung: „Die Beteiligung und das Engagement sind gut, auch wenn jemand verletzt ist, ist er dabei. Die Jungs zeigen mehr Verantwortung für das Ganze, agieren professioneller.“

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