Zur Saisonvorbereitung

FCA trainiert im Inselbad

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Der Start ist Schlussmann Marvin Hitz (links im Becken) missglückt: Im Landsberger 50-Meter-Becken strampelte der Schweizer Nationaltorwart seinen Kameraden anfangs hinterher.

Landsberg – Große Augen am Mittwoch vergangener Woche im Landsberger Inselbad, denn die Bundesligamannschaft des FC Augsburg war zu Gast. Und das nicht um Autogramme zu geben, sondern sich sportlich zu messen und fit für die anstehende Saison im deutschen Oberhaus zu machen. „Training mal anders“ hieß es für die Kicker, denn im Rahmen der Vorbereitung auf die kommende Saison bat Trainer Dirk Schuster ohne vorherige Ankündigung zum ersten „FCALechfeld-Triathlon“.

Der Startschuss für den teaminternen Wettkampf fiel für die FCA-Profis im Landsberger Inselbad, wo vier Gruppen ausgelost wurden, die den Wettkampf gemeinsam zu absolvieren hatten. Als erste Disziplin galt es, 500 Meter auf den eigens reservierten Bahnen zu schwimmen. Schwimmstil: Egal! „Das Inselbad eignet sich hervorragend für Sportschwimmen, da wir eines der wenigen Bäder mit 50-Meter-Becken im Umfeld sind“, so Norbert Köhler, technischer Vorstand der Stadtwerke Landsberg. „Daher freuen wir uns natürlich sehr, wenn auch der erstklassige FCA bei uns trainiert.“

Nachdem sich die Bundesligakicker durch die Inselbad-Fluten gekämpft hatten, ging es auf das Fahrrad. Da die Gruppen die Route selbst festlegen konnten, war zwischen 35 und 40 Kilometern jede Distanz bis nach Augsburg-Göggingen möglich.

Die abschließende dritte Disziplin war den Fußballern dann wieder geläufiger, denn es ging rund sieben Kilometer im Ausdauerlauf an der Wertach entlang über Inningen und zurück zur WWK ARENA. Dort kam die Gruppe um Halil Altintop, Jan Moravek, Georg Teigl, Ja-Cheol Koo und Tim Rieder nach etwas mehr als zwei Stunden zuerst an.

„Wir wollten für etwas Abwechslung in der Vorbereitung sorgen. In einer etwas anderen Belastung haben wir sehr intensiv gearbeitet, neue Reize gesetzt und den Teamgedanken bei dieser Einheit in den Vordergrund gestellt“, zieht Trainer Schuster sein Fazit. „Die Jungs mussten sicher das ein oder andere Mal ihren inneren Schweinehund überwinden und haben super mitgezogen.“

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