Weiterhin ohne Treffer

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Gegen Dachau mussten die TSV-Kicker – hier Qendrim Beqiri – nun bereits ihre dritte Niederlage einstecken.

Landsberg – Es ist eindeutig Sand im Getriebe bei den Bayernliga-Fußballern des TSV Landsberg. Mit dem 0:1 gegen Dachau stehen nun drei Niederlagen und ein Unentschieden in Folge zu Buche. Am morgigen Mittwoch (18 Uhr) will man den Negativ-Trend gegen den TSV Bogen im Hacker-Sportpark stoppen.

Im Moment nimmt der 2:1-Auswärtssieg der Landsberger in Landshut vom 4. April eine historische Position ein: Es ist das einzige Spiel, in dem man nach der Winterpause mehr als ein Tor selbst erzielen konnte. Gegen Dachau blieb man, wie schon beim 0:1 gegen Kötzting, ohne Treffer, obwohl man sich durchaus Chancen erarbeitete. 

Dritte Niederlage in Folge

Während Beqiri zwei Möglichkeiten ohne Nachdruck abschloss, zeigte Oliver Wargalla auf der Gegenseite, wie's besser geht. Nach einem Pass, der die gesamte Landsberger Viererkette aushebelte, steuerte alleine auf Heiland zu, umkurvte diesen noch und schoss zum 0:1 ein. Das sollte an diesem Tag genug für den Sieg sein. Die nur 250 Zuschauer sahen im zweiten Durchgang eine bemühte Heimmannschaft, die sich auch Gelegenheiten erarbeitete – aber ohne zählbaren Erfolg blieb. 

Immerhin zeigte sich, dass inzwischen wieder mit Muriz Salemovic zu rechnen ist. Bereits nach 55 Minuten brachte Sven Kresin den Spielmacher. Mit mehreren feinen Aktionen brachte der 26jährige Belebung ins Spiel, konnte allerdings die Partie auch nicht mehr drehen. 

Während man zuletzt gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte antrat, bekommt man es heute mit dem Tabellenvierten zu tun. Mit einem Sieg (und dann 48 Punkten) könnte der TSV den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt machen.

Christoph Kruse

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