Viele Erkenntnisse

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Beim Test gegen Penzing siegten Philipp Siegwart (grün) und der TSV Landsberg mit 6:1. Mehr Bilder in der Galerie.

Landsberg – Vier Testspiele in fünf Tagen hat die Bayernligamannschaft des TSV Landsberg gegen unterklassige Gegner absolviert. Dabei steht drei Siegen eine Klatsche gegenüber, doch am Ende zählen für den neuen Chefcoach Roland Krötz nur die erzielten Fortschritte.

„Wir haben sehr viel ausprobiert“, berichtet Krötz. Sowohl in Hinblick auf die einzelnen Positionen, als auch auf verschiedene Spielsysteme, habe er Erkenntnisse gewonnen. Während sein TSV dem Landesliga-Aufsteiger Schwaben Augsburg bei der 1:7-Niederlage ins offene Messer gelaufen sei, präsentierte man sich gegen den FC Penzing (6:1), Kreisligist Eggenthal (4:1) und vor allem Bezirksligist Neugablonz (5:0) gefestigter.

Ein munteres Testspiel

Auch wenn noch die Feinabstimmung fehle, hätten sich alle Neuzugänge „sehr schnell“ integriert und als die erhoffte Verstärkung erwiesen. Zwischen den Pfosten sei ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Platzhirsch Tobias Heiland und Zugang Philipp Beigl entbrannt. Krötz rechnet damit, dass eine Entscheidung, wer im ersten Saisonspiel den Landsberger Kasten hütet, erst kurz vorab fallen wird. „Tobias war jahrelang ein riesen Rückhalt, Philipp besticht durch hervorragende Technik. Vielleicht gehen wir auch mit zwei Nummer-1-Torhütern in die Saison.“ Ob dann Rainer Storhas die Geschicke im Mittelfeld mitlenken wird, ist mehr als fraglich. Der Routinier verletzte sich mutmaßlich am Innenband oder Meniskus und droht länger auszufallen, eine eingehende Untersuchung steht aus. Den Verein verlassen hat derweil Ivan Petrovic, er schloss sich dem Landesligisten Kissing an. Am heutigen Mittwoch testen die Landsberger beim Bezirksligisten TV Erkheim, am Samstag geht es dann in der Qualifikationsrunde des Verbandspokals zum SV Heimstetten.

ras

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