Eine klare Sache

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Die Landsberger Handballer hatten die Gäste vom TSV Murnau fest im Griff: Kai Roth verwandelte gleich den ersten Gegenstoß in ein Tor.

Landsberg – Keine Probleme bereitete den Landsberger Handballer der TSV Murnau im Heimspiel der Bezirksoberliga. Man setzte sich klar mit 46:25 gegen die durchaus optimistisch angereisten Gäste durch. Murnau sah sich zwar als Außenseiter, aber sicher nicht chancenlos und hoffte auf einen Ausrutscher der Gastgeber. Aber die Hoffnung war vergeblich.

Es waren gerade mal 22 Sekunden gespielt, da hatte sich die Landsberger Abwehr schon den Ball aus dem Murnauer Angriff raus gefischt und Kai Roth den folgenden Gegenstoß verwandelt. Das funktionierte gleich noch zweimal so war man schnell 3:0 (2.) vorne. Aber die Gäste fingen sich dann etwas und steigerten sich vor allem im Angriff.

Die Gäste abserviert

Die Landsberger Abwehr ließ ihnen noch relativ viel Raum, so kamen sie nochmal heran (6:4/6.). Dann lief es bei den Gastgebern immer besser und nach dem 9:6 (10.) begannen die Landsberger den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Mit Ballgewinnen in der Abwehr und schnellem Spiel nach vorne baute man den Vorsprung aus. In der 19. Minute war man dann das erste Mal mit 10 Toren vorne (19:10). Murnau konnte dem wenig entgegen setzen, so ging es mit einem 24:11 in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber nicht gleich wieder voll da, Murnau verkürzte auf 25:14 (34.). Aber nach einem Traumpass von Torhüter Dubravko Grgic über fast 40 Meter, der mit einem Kempa-Trick verwandelt wurde, liefen die Landsberger Angriffe wieder. Zügig zog man weiter weg (30:15/38.). Trainer Sofian Marrague wechselte munter durch, was dem Landsberger Spiel wenig Abbruch tat. Sowohl aus dem Positionsangriff, wie auch mit der 1. und 2. Welle war man erfolgreich. Die Landsberger ließen nicht nach und gingen weiterhin ernsthaft zur Sache.

Die Gäste zeigten noch eine paar erfolgreiche Anspiele an den Kreis und der Landsberger Torhüter Dubravko Grgic bot weiterhin Zuckerpässe über das ganze Spielfeld auf seine Außenspieler, die sich mit schönen Toren bedankten. Sicher wurde von den Gastgebern in der Abwehr nicht mehr mit der letzten Konsequenz gekämpft, aber die längst entschiedene Partei wurde seriös zu Ende gebracht.

Nicht viel zu sagen hatte Sofian Marrague nach dem Spiel, „die Jungs hatten das Spiel schnell im Griff und es dann nicht mehr aus der Hand gegeben. Sie haben das auch souverän zu Ende gespielt, was will man mehr.“

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