Abstiegs-Krimi

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Die Penzinger Volleyballerinnen befinden sich mitten im Abstiegskampf. Trotz einer 3:2-Niederlage gegen Ingolstadt, sicherten sie sich einen wichtigen Punkt.

Penzing – Die Penzinger Volleyball-Damen stecken mitten im nervenaufreibenden Abstiegskampf, denn die letzten vier Spiele der Saison werden nun zeigen, ob Penzing die Liga halten kann. Am Samstagnachmittag entwickelte sich gegen das Tabellenschlusslicht MTV Ingolstadt ein wahrer Abstiegskrimi. Am Ende verliert der FCP dieses Duell bei den Schanzer Volleys in Ingolstadt 3:2, gewinnt dadurch aber trotzdem einen vielleicht am Ende entscheidenden Punkt und rutscht sogar in der Tabelle um einen Platz nach oben.

Betrachtet man das Spiel im Einzelnen, so begann der erste Satz auf Penzinger Seite zu verhalten und „wir taten uns von Beginn an etwas schwer ins Spiel zu finden“, erkannte Libera Chrissie Degle. Im zweiten Durchgang starteten die Penzinger Damen wie ausgewechselt – ohne große Gegenwehr ließ man die Schanzer immer weiter davon ziehen – leider reagierte man auf die variablen Angriffe nicht mit Gegenwehr und auch die eigenen Aufschläge setzten die Gegnerinnen nicht genügend unter Druck (12:25). 

Schlussendlich fehlten wohl der Mut und das nötige Glück, dieses Spiel zu gewinnen (15:13). Barbara Reisacher, die Mannschaftsführerin, blieb trotzdem positiv, denn „wir haben auch aus diesem Spiel gelernt und können nächste Woche gegen den nun Tabellenletzten Marktoffingen besser mit Rückständen und Hektik auf dem Feld umgehen – wir wissen genau, dass man sich durch mannschaftliche Geschlossenheit immer zurück ins Spiel bringen kann.“ Im Moment steht Penzing auf dem sicheren 6. Platz, die Tabelle ist aber noch so eng, dass ab dem 4. Platz bereits die Abstiegszone beginnt. Es bleibt also weiterhin sehr spannend.

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