Hart für Mensch und Material

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Trotz extremer Bedingungen bei der Cross Triathlon WM erreichte Claudia Bregulla-Linke schlammverschmiert, aber glücklich als 8. in ihrer Altersklasse das Ziel.

Utting/Zittau – Beim Cross Triathlon geht es meist auch ein bisschen härter zu, denn man muss mit extremen Bedingungen zurecht kommen. Bei der Weltmeisterschaft in Zittau erreichte Claudia Bregulla-Linke aus Utting nun trotzdem den 8. Platz in ihrer Altersklasse.

Bei strömendem Regen und 19 Grad Lufttemperatur starteten die Athleten in den frühen Morgenstunden in wärmende 21 Grad Wassertemperatur in den Olbersdorfer See. Claudia Bregulla-Linke aus Utting und Hans Peter Grünebach aus Polling (Landkreis Weilheim-Schongau) gingen für das Erdinger alkoholfrei Team an den Start und das mit „sehr gemischten Gefühlen“, betont Bregulla-Linke, „denn der kurze Blick auf die extremen Streckenpassagen mit Steinen, Schlamm und Geröll genügte, um zu wissen, dass diese Radstrecke eher einem Ritt durch die Hölle gleicht“. 

Bei diesen Weltmeisterschaften im Cross Triathlon muss man nicht nur Höhenmeter, Matsch und technische Passagen aushalten, sondern auch das Material hat einiges auszuhalten. „Die Fernsehbilder, Kommentare der Athleten und die Aufnahmen der vielen Sportfotografen können nur einen kurzen Eindruck des wohl härtesten Cross-Triathlon-Rennens aller Zeiten widerspiegeln“, so der abschließende Kommentar von Mister X-Terra, Dave Nicholas, Organisator der jährichen X-Terra WM auf Maui. 

Die 1500 Kilometer lange Schwimmstrecke war noch die leichteste Disziplin an diesem Wettkampftag, danach stieg der Adrenalinpegel auf der 37 Kilometer langen Mountainbikestrecke stetig mit den Steigungen auf den „Hochwald“, den Morast-Wurzelpfaden, Sturzbach-Geröll-Rinnen, die Almabfahrt, die Bachquerungen, Wasserrinnen und Schlammlöcher entlang der tschechischen Grenze. Auf den engen Passagen gab es unzählige Stürze sowie Knochen- und Materialbrüche zu sehen. 

Die abschließende 9 Kilometer lange Cross Laufstrecke mit 110 Höhenmetern, Treppensteigen und Rampen war durch den strömenden Regen komplett aufgeweicht und glich einer Schlammrutschbahn. Nach dem finalen Sprung über Strohballen und Graben konnte Claudia Bregulla-Linke schlammverschmiert, aber glücklich als 8. (3:56 Stunden) ihrer Altersklasse den Zielbogen durchlaufen.

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