Aus der Traum

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Die Jungs der D1-Jugend von der JFG-Ammersee legten sich bei der Zugspitzhallenmeisterschaft richtig ins Zeug und verpassten nur knapp den Einzug ins Finale.

Kaufering/Raisting – Dramatisches Halbfinale: Bei der Zugspitzhallenmeisterschaft ist die D1-Jugend der JFG-Ammersee nach torloser regulärer Spielzeit im Sechs-Meter-Schießen der FT Starnberg 09 unterlegen.

Dabei hatten die Jungs der Jugendfördergemeinschaft beim fünften Schützen Matchball, doch die Nerven lagen blank. Der Keeper aus Starnberg verwandelte und parierte danach den Schuss des letzten JFG-Unglücksraben. Der Traum vom Finale und damit von der Teilnahme am Finale der Oberbayerischen Hallenmeisterschaften war geplatzt.

Zuvor waren die Jungs vom Ammersee überzeugend ins Turnier gestartet und trotzten dem hohen Favoriten und späteren Turniersieger SC Fürstenfeldbruck ein 1:1-Remis ab. Dabei hatten sie nach einem 0:1 Rückstand in der zweiten Hälfte der zehnminütigen Spielzeit sogar noch sehr gute Chancen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Es folgte ein nie gefährdeter 2:0-Erfolg gegen den SC Percha und so kam es im dritten Gruppenspiel zum Showdown um den Einzug ins Halbfinale.

Spiel voller Energie

Gegen sehr defensiv stehende Jungs aus Rottach-Egern würde ein Unentschieden reichen. „Doch unsere Jungs taten sich schwer und mussten fünf Minuten vor Schluss erst einmal einen Gegentreffer verkraften“, berichtet JFG-Pressesprecher Christian Promesberger. Aber mit einer enormen Energieleistung schafften sie den Ausgleich und zogen verdient ins Halbfinale ein. Dort war dann allerdings Endstation für die D1-Jugend vom Ammersee.

Im Spiel um Platz 3 gegen den 1. SC Gröbenzell, die ihr Halbfinalspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck mit 0:1 verloren hatten, verloren auch die JFG-Jungs dann deutlich mit 0:3. So beendete die D1 der JFG Ammersee West die BFV Hallenmeisterschaft als 4. im Gesamtkreis Zugspitz von rund 150 gestarteten Mannschaften und gehört somit zu den 16 besten Mannschaften in ganz Oberbayern.

„Auch wenn die Enttäuschung über das verpassten Oberbayerische Finale groß ist, können die Jungs auf das Erreichte stolz sein sein“, betont Promesberger. Denn bis zu diesem Halbfinale hatten sie kein einziges der 13 Spiele in der Hallenmeisterschaftsrunde verloren.

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