Jung, aber erfolgreich

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Nach einem zähen Ringen um jeden Korb setzten sich die DJK Damen gegen Fürstenfeldbruck durch. Sie beenden die Bayernliga-Saison mit Platz 4.

Landsberg – Mit dem vorzeitigen Klassenerhalt hatten die DJK Damen ihr Saisonziel bereits vor dem letzten Spieltag erreicht. Mit einem Sieg würden sie aber sogar Platz vier und damit die beste Platzierung in der Bayernliga seit dem Aufstieg vor drei Jahren schaffen.

Entsprechend motiviert gingen die Landsbergerinnen in die Partie. Doch die Bruckerinnen wollten sich nicht kampflos ergeben. So entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Korb, bei dem sich die DJK mit 14:12 nach dem 1. Viertel nur einen kleinen Vorsprung herausspielen konnte. Doch im 2. Viertel schienen die Landsbergerinnen ein Mittel gegen die aggressive Zonenverteidigung der Gäste gefunden zu haben. 

Mit drei erfolgreichen 3-Punktewürfen und drei Halbdistanzwürfen erspielten sie sich einen 13-Punkte-Vorsprung. Aber offensichtlich waren sie gedanklich schon zu früh in der Pause. FFB nützte die Landsberger Konzentrationsschwäche, um bis zur Halbzeit auf 29:22 zu verkürzen. Und auch nach der Halbzeit schafften es die DJKlerinnen immer seltener aus der Distanz zu punkten, so dass der Vorsprung auf 40:36 zusammenschmolz. 

Erst im letzten Viertel setzten sich die Landsbergerinnen, vor allem durch eine verbesserte Verteidigungsarbeit, vom Gegner ab und eine Minute vor Schluss beim Stand von 50:39 schien das Spiel endgültig entschieden. Mit schnellen Fouls stoppten die Gäste jetzt die Uhr und schickten die Lechstädterinnen an die Freiwurflinie. Die DJK vergaben sechs Freiwürfe in Folge, während Bruck Punkt um Punkt aufholte. 

Drei Sekunden vor Schluss kam Bruck durch einen Fehlpass noch einmal in Ballbesitz, doch der letzte Wurf verfehlte sein Ziel und die Landsbergerinnen konnten sich über den insgesamt verdienten, aber zum Schluss glücklichen 50:49 Sieg freuen. Nach vier Siegen in Folge beenden die Landsberger Damen damit ihre dritte Bayernligasaison auf einem hervorragenden vierten Platz. 

Trainer Sascha Khartchenkov zog nach dem Spiel Bilanz: „Am Ende fehlte meinen Spielerinnen ein wenig die Kraft und damit die Konzentration, so dass es noch einmal knapp wurde. Aber insgesamt muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, für die tolle Saisonleistung. Man darf nicht vergessen, dass bei keiner anderen Mannschaft in der Liga so viele Jungendspielerinnen zum Einsatz kommen wie bei uns.“

Es spielten: Bettina Beck (17 Punkte), Sabrina Schelkle (11), Julia Schelkle (7), Elena Golovacheva (5), Lisa Böhm (4), Martina Hecht (3), Susann Szagun (3) und Christine Ullrich.

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