Das Wurfglück fehlte

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Der Endspurt kam für die Landsberger Basketballerinnen gegen den Tabellenführer aus München einfach zu spät.

Landsberg – Hochmotiviert gingen die Landsbergerinnen in die Partie gegen den Tabellenführer FC Bayern München. Zwar konnten die DJKlerinnen nur ersatzgeschwächt zu siebt antreten, aber trotzdem wollten sie ihren Überraschungssieg aus dem Hinspiel wiederholen. Doch wie so oft in dieser Saison fanden sie schwer ins Spiel und lagen so bereits nach fünf Minuten mit 2:9 zurück. Die Landsbergerinnen steigerten daraufhin die Intensität in der Verteidigung und konnten dadurch den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 10:13 verkürzen.

Zwar fanden die DJKlerinnen auch im zweiten Viertel nicht ihren Rhythmus im Angriff, aber mit großem Einsatz hielten sie das Spiel weiter offen. Ein mehr als glücklicher Dreier der Bayern mit der Schlusssirene ließ den Rückstand aber auf 19:26 anwachsen. 

Trotz Aufholjagd gescheitert

Auch nach der Halbzeit taten sich die Landsbergerinnen im Angriff schwer, da die Müncherinnen keine leichten Würfe zuließen, sondern im Zweifel die DJK-Damen foulten und an die Freiwurflinie schickten. 

Bei den Freiwürfen hatten die Landsbergerinnen allerdings einen rabenschwarzen Tag erwischt und konnten alleine im dritten Viertel nur 3 von 13 Versuchen verwandeln. Die Münchnerinnen selbst begannen von außen immer besser zu treffen und bauten mit zwei erfolgreichen Dreiern ihren Vorsprung auf 46:30 aus. Aufgeben kam für die DJK Damen allerdings nicht in Frage und kämpften verbissen um jeden Ball. Dieser Einsatz wurde belohnt und der Rückstand wurde im vierten Viertel schnell auf 11 Punkte verkürzt. Aber auch die Bayern punkteten ihrerseits und verteidigten den Vorsprung. 

Drei Minuten vor Schluss hatten dann doch noch die Landsberger das so lange vermisste Wurfglück und machten acht Punkte in Folge, doch die Schlusssirene beendete die Aufholjagd und besiegelte die 58:53 Niederlage. „Meine Mannschaft hat in den ersten drei Vierteln gegen die starken Gegner eigentlich gut gespielt und toll gekämpft, ihr fehlte aber das nötige Wurfglück. Wichtig ist, dass die junge Mannschaft aber trotzdem immer an sich geglaubt und nie aufgegeben hat. Mit einer etwas besseren Trefferquote bei den Freiwürfen hätten wir das Spiel vielleicht sogar noch drehen können“, zog Trainer Sasha Kharchenkov nach dem Spiel positive Bilanz.

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