Unzertrennliches Gespann

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Bezirksvorsitzender Otto Marchner (l.) und BLSV-Präsidiumsmitglied Kloty Schmöller gratulierten Andreas und Magnus Höfler zum .

Igling – Sie wirken oft seit vielen Jahren in ihren Vereinen, arbeiten unermüdlich, oft auch hinter den Kulissen: Der BLSV-Bezirk Oberbayern hat nun zum vierten Mal den Ehrenamtspreis an verdiente Mitglieder verliehen. In diesem Jahr wurden 20 Preisträger ausgezeichnet – unter ihnen Magnus und Andreas Höfler vom SV Igling.

Vater und Sohn – die beiden sind beim SV Igling ein unzertrennliches Gespann. 1995 hatte Magnus Höfler die Abteilungsleitung im Fußball übernommen, 2009 wechselte er dann an die Spitze des Gesamtvereins. Unter seiner Regie wurde der An- und Umbau des Sportheims realisiert. Und hier konnte er auf die hundertprozentige Unterstützung seines Sohnes Andreas bauen. Der ließ sogar einige Punktspiele sausen, um seinem Papa auf der Baustelle zu helfen. Und das wiederum beeindruckte Magnus Höfler enorm: „Für mich als Vorstand ist es ja selbstverständlich, mit gutem Beispiel voranzugehen. Aber dass sich ein Zwölfjähriger so dermaßen einsetzt, hat mich schon sehr überrascht.“ Sein Sohn habe insofern den Preis mehr verdient.

BLSV-Präsident Günther Lommer wurde nicht müde, die Bedeutung des Ehrenamts zu betonen. „Was Sie leisten, ist kaum in Worte zu fassen. Deshalb wollen wir mit einem Abend wie diesem Danke sagen“, so Lommer. Er war „wahnsinnig beeindruckt, in was für einem Ambiente, auf welch hohem Niveau die Preisträger geehrt werden“. Neben ihm wurden die Hauptpersonen des Abends unter anderem auch von Friederike Steinberger, der stellvertretenden Bezirkstags-Präsidentin, sowie von Otto Marchner, Vorsitzender des Sportbezirks Oberbayern, ausgezeichnet. „Wir möchten heute das ehrenamtliche Engagement würdigen“, so Marchner. Der Bezirk wolle mit dieser Ehrung auch darstellen, wie viel Ehrenamt hier in Oberbayern existiere. „Denn Sportvereine ohne Ehrenamt sind einfach nicht vorstellbar.“ Als Vorbilder im besten Sinne wurden die Preisträger von Marchner bezeichnet. Dabei tut sich selbst der ein oder andere etwas schwer, im Mittelpunkt zu stehen. Doch auch das dürfte ein Markenzeichen der Ehrenamtlichen sein: Für sie alle ist es eine Ehre, ihr Amt ausüben zu dürfen – für ihren Verein.

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