Zu wenig Grip?

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Eine große Enttäuschung wartete auf den Pflugdorfer Marcel Schrötter (Nr. 23) in Jerez: Gleich zweimal stürzte er über das Vorderrad.

Pflugdorf – Bei traumhaften Frühsommerwetter endete für den 23-jährigen Pflugdorfer Marcel Schrötter die WM-Runde in Spanien mit einer großen Enttäuschung. Nach tollem Start und noch stärkeren ersten Runden, Schrötter kämpfte sich flugs bis auf Rang fünf nach vorne, stürzte der Kalex-Pilot über das Vorderrad.

Schrötter schwang sich zwar umgehend wieder in den Sattel seiner Rennmaschine, doch bei seinem Versuch möglichst viel verlorenem Boden wieder gutzumachen, passierte das gleiche Missgeschick ein zweites Mal. „Ein enttäuschender Ausgang des Wochenendes“, kommentiert der Pflugdorfer nach dem Rennen. „Es gibt aber keine Ausreden.“ Der erste Ausrutscher sei total harmlos, so Schrötter, und er konnte das Rennen fortsetzen.

Anschließend habe er wieder alles gegeben, denn wegen der vielen Ausfälle wären immer noch viele Punkte drin gewesen. „Wahrscheinlich habe ich es doch etwas übertrieben und bin ein zweites Mal im Kiesbett gelandet“, so der Kalex-Pilot. „Ich bin ok, aber es schmerzt, dass ich heute nichts aus der Situation holen konnte.“ Mit diesem Rennverlauf sei mindestens Platz neun möglich gewesen, ist Schrötter überzeugt. So etwas sei ihm in dieser Art im Laufe seiner Karriere noch nie passiert. „Womöglich habe ich wegen zu wenig Grip am Hinterrad die Front zu wenig belastet. Jedenfalls bin ich zweimal ohne Vorwarnung dagelegen.“ Trotzdem will Schrötter nach der Enttäuschung den Kopf nicht hängen lassen, sondern in zwei Wochen in Le Mans wieder sein Bestes geben.

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