Rudern ohne Wasser

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Auch Manfred Huber hatte ganz schön zu schnaufen. Er war einer von 120 „Trockenruderern“, die beim Ergo Cup in der Kauferinger Lechauhalle ihre Kräfte maßen.

Kaufering – Rudern auf dem Trockenen war jüngst in der Kauferinger Lechauhalle angesagt. Fast 120 Athleten kamen zusammen, um in verschiedenen Altersklassen am Ruderergometer ihre Kraft und Ausdauer zu testen.

„Der Ruderer trainiert natürlich auch Im Winter“, berichtet Ulrich Wallenda vom Ruder Club am Lech Kaufering. Einheiten am Ruderergometer seien in der kalten Jahreszeit angesagt. Das Gerät simuliere den Bewegungsablauf, ohne dass man sich dem Regen oder dem Schnee aussetzen müsse. „Außerdem ist so ein Ergometer unbestechlich mit seinen Anzeigen auf dem Display.“ Auf einer virtuellen Regattabahn, projiziert auf eine große Leinwand, konnte jeder Teilnehmer seine aktuelle Position und die des Gegners erkennen.

Bei den Kinderrennen über 1.000 Meter landeten die Kauferinger RCLK-Talente im Mittelfeld. Benjamin Schmitz von der Realschule Kaufering errang den 2. Platz unter sechs Teilnehmern bei den 13/14-jährigen Jungen der Leichtgewichtsklasse. Benedikt Barby musste sich zwei Starnberger Ruderern geschlagen geben. Samuel Zinsinger war schnellster Ruderer aller Kauferinger B-Junioren (15/16 Jahre) über 1.500 Metern und sicherte sich mit 5:17,2 Minuten bei den Leichtgewichten den Sieg vor Robin Hase. Sebastian Kammerer musste sich unter sieben Teilnehmern mit einem 3. Platz begnügen.

Alle anderen Rennen gingen über 2.000 Meter. Markus Brücklmayr errang bei den leichten Junioren der Altersklasse A (17/18 Jahre) den 2. Rang. Dieselbe Platzierung verbuchte Tim Tepe.

Lokalmatador Theis Hagemeister legte bei den Senioren (ab19 Jahren) die Tagesbestzeit aller Rennen von 6:31,2 vor. Axel Roth konnte sich hier den 3. Platz mit 7:08,4 vor seinem Trainer Nils Hagemeister (7:11,5) sichern. Bei den Masters A (Mindestalter 27) war Tristan Cooke allein am Start.

Die Bestzeit aller Masters wies der 46-jährige Dr. Hans Härtl vor: In 6:51,5 legte er die Strecke zurück. Veranstaltungsmoderator Manfred Huber startete bei den Masters D (50 bis 55 Jahre) und belegte mit 7:22,1 den 2. Platz, gefolgt von Martin Breitschaft mit 7:28,3. Die Gruppe der Mastersfrauen war etwas spärlich besetzt. Hier vertrat Andrea Kistler den RCLK, eine Zeit von 9:00,8 brachte Bronze ein. Auch in den höheren Altersklassen waren Teilnehmer rar. Ingolf Wunderlich (Masters F, 60 bis 65 Jahre) und Norbert Baumann belegten die Plätze 2 und 3. Mit dabei war auch Ulrich Wallenda (Masters H, ab 70 Jahre), der mit seiner Zeit von 7:39,0 durchaus zufrieden war. Insgesamt war die Teilnehmerzahl aufgrund vieler Absagen merklich geschrumpft, was wohl der grassierenden Frühjahrsgrippe zuzuschreiben war. Im nächsten Jahr wird der Ergo-Test wieder von den Ruderern des Ammersee-Gymnasiums ausgerichtet.

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