Die Konzentration war weg

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Barbara Reisacher trug maßgeblich zum deutlichen ersten Satzgewinn bei. Danach war der Wurm drin bei den FCP-Volleyballerinnen, der Auftakt in München ging verloren.

Penzing – In ihrer Zuversicht bestätigt durften sich die Landesliga-Volleyballdamen des FC Penzing nach dem ersten Satz im Auftakt-Match gegen den TSV Turnerbund München fühlen. Ein Rädchen griff ins andere, das Reiser-Team legte schnell eindrucksvoll vor. Doch dann der Bruch: Der zweite Satz ging verloren und es gelang dem ersatzgeschwächten FCP nicht mehr, den Schalter noch einmal umzulegen.

„Wenn unsere Annahme heute stabil ist, gewinnen wir dieses Spiel. Am Netz sollten wir überlegen sein.“ Coach Richard Reiser und sein Team gingen nach einer gelungenen Vorbereitung selbstbewusst in die Auftaktpartie gegen den TSV Turnerbund München.

Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten waren alle Spielerinnen hellwach, kämpften um jeden Punkt und Libera Chrissi Degle kratzte so manch verloren geglaubten Ball vom Boden. Franziska Helmer versenkte Bälle mit viel Kraft über Diagonal und Außen. Eine Neun-Punkte-Aufschlagserie von Kapitän Barbara Reisacher brachte einen komfortablen Vorsprung, den man bis zum Schluss hielt und der durch harte Angaben von Christine Gerling sicher ins Ziel gebracht wurde. So ging der erste Satz der Saison mit 25:16 an den FC Penzing.

Vielleicht war dieser Gewinn zu deutlich – denn fortan schien die Konzentration wie weggeblasen. Einem 0:5-Rückstand lief man den kompletten zweiten Satz hinterher. Die zurückgekehrte Steffi Theinschnack zeigte im Zusammenspiel mit Christine Gerling zwar starke Bälle über die Mitte, doch insgesamt schlichen sich zu viele Eigenfehler ein. So ging der Satz mit 21:25 verloren.

Nach dem Seitenwechsel brachte Anja Peters mehr Ruhe in Annahme und Abwehr. Auch die trainierten Hinterfeldangriffe wurden fehlerfrei geschlagen, sodass ein komfortabler Vorsprung von sieben Punkten herausgespielt wurde. Nun begann jedoch die Aufholjagd der Münchnerinnen. Die aktuell knappe Spielerdecke der Penzingerinnen machte sich bemerkbar, Nervosität und Angriffsfehler nahmen zu. Nach dem Ausgleich zum 21:21 holten die jungen Gegnerinnen mit 25:23 auch diesen Satz.

Diese Ausgangslage kam dem FCP nur allzu bekannt vor: Hatte man doch in der letzten Saison beide Spiele gegen denselben Gegner erst im Tiebreak für sich entscheiden können. Diesmal kam es anders, zu häufig machte München die entscheidenden Punkte. Auf dem Spielfeld und der Bank machte sich Frustration breit, das Spiel wurde mit 1:3 abgegeben.

Reiser beklagte, dass seine Anweisungen von der Mannschaft zu wenig umgesetzt worden seien forderte mehr Konzentration ein. Bei Aufschlag, Abwehr und Angriff waren zwar durchweg deutliche Leistungssteigerungen erkennbar, es mangelte jedoch an der Konstanz.

Die kommenden zwei Trainingswochen sollten genutzt werden, am 22. Oktober steht das nächste Spiel gegen die zweite Mannschaft des SV Esting an.

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