Am Schnitt arbeiten

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Mit einer 0:2-Niederlage kehrten die Landsberger Kicker aus Raisting zurück – in der Bayernliga geht es für die Lechstädter allerdings um nichts mehr.

Landsberg – Ohne sportlichen Druck geht der TSV Landsberg in sein letztes Punktspiel der Fußball-Bayernliga. Am Samstag (16 Uhr) trifft man im Hacker-Sportpark auf den FC Sonthofen, beide Teams stehen mit 48 Punkten im gesicherten Mittelfeld.

Für die Gastgeber geht es nur noch darum, die Saison mit einem guten Auftritt zu beschließen, nachdem die Ergebnisse zuletzt nicht immer gestimmt hatten. Auch in Raisting setzte es, vor gewohnt provokantem Publikum, eine 0:2-Niederlage, nachdem die Landsberger über weite Strecken das Spiel bestimmt hatten. 

Interessant dürfte werden, wer im Sportpark am Samstag überhaupt aufläuft. Um 15 Uhr steigt in Weil das Spitzenspiel der A-Klasse Zugspitze mit der 2. Mannschaft des TSV. Für den Aufstieg helfen zuletzt verstärkt Spieler aus dem Bayernliga-Kader (und auch Trainer Sven Kresin selbst) aus – was einige Klubs der A-Klasse inzwischen als Wettbewerbsverzerrung kritisieren. 

Während es auf Kreisebene noch um Platz eins geht, kann man in der Bayernliga höchstens noch am Punkteschnitt arbeiten. Der ist inzwischen deutlich eingebrochen. 1,6 Zähler holte man vor der Winterpause pro Spieltag und hatte damit den Klassenerhalt praktisch sicher. Danach kam man nur noch auf 0,9 Punkte aus jeder Partie. 

Noch deutlicher wird der Abschwung beim Blick auf die Torquote – diese ging von 2,3 auf 1,0 zurück. Dennoch könnte man angesichts der engen Abstände mit einem Sieg gegen die Allgäuer noch einige Plätze gut machen. Dann dürfte der Blick nach vorne gehen: Erstes Punktspiel der Saison 2015/16 ist bereits am 18. Juli.

Christoph Kruse

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