"Völliger Irrsinn"

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Markus Haschka hofft auf die Umsicht der bayerischen Eishockeyvereine. „Alles andere wäre ein Witz“.

Landsberg – Diese Nachricht hatte Sprengkraft: Der Bayerische Eissportverband (BEV) teilte seinen Vereinen nach einem Antrag des EV Berchtesgaden an den Deutschen Eishockey Bund (DEB) und einem entsprechenden Schiedsgerichtsurteil mit, dass unbegrenzt EU-Ausländer in den bayerischen Ligen eingesetzt werden dürfen.

„Ich bin entspannt“, gibt sich Markus Haschka, 1. Vorstand des HC Landsberg, gelassen. Er geht davon aus, dass das Gros der Bayernliga-Teams einer freiwilligen Beschränkung zustimmen werden. Der ECDC Memmingen hatte entsprechende Überlegungen angestoßen. „Außerdem sind die Kader eh schon voll.“ Anders reagierte der TSV Peißenberg, der mit Dejan Vogl einen zweiten Ausländer lizenzierte.

„Ich kenne die Hintergründe in Peißenberg nicht und will das nicht bewerten“, so Haschka. „Wenn aber jemand zum spinnen anfängt und jetzt in den unteren Ligen fünf, sechs Ausländer holt, wäre das der Tod des deutschen Eishockeys und völliger Irrsinn.“ Die Entwicklung junger Spieler werde dadurch nachhaltig ausgebremst. „Dann können wir‘s lassen.“

ras

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