Iris Hill in Topform

Mit neuem Weltrekord zu WM-Gold

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Sie ließ ihrer Konkurrenz nicht den Hauch einer Chanche: Iris Hill aus Kaufering holte sich bei der Hallen-Weltmeisterschaft der Master souverän den Titel.

Kaufering/Budapest – Mehr geht einfach nicht: Mit einem neuen Weltrekord hat sich Iris Hill den Hallen-Weltmeistertitel im Stabhochsprung gesichert. Die Leichtathletin aus Kaufering ließ ihrer Konkurrenz in der Altersklasse W45 dabei nicht den Hauch einer Chance.

Mehr als 3900 Athleten aus 70 Ländern waren jüngst zur Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft der Masters gereist, um Medaillen zu gewinnen und Rekorde zu brechen. Unter ihnen die Kauferinger Sportlerin Iris Hill und ihre Mutter, zugleich Trainerin. Mangels geeigneter Flugmöglichkeiten – Stabhochsprungstäbe messen über vier Meter und sind nicht teleskopisch – legten die Beiden die knapp 800 Kilometer mit dem Auto zurück.

Iris Hill ist in Topform.

Da heißt es rechtzeitig anreisen, um fit für den Wettkampf zu sein. Immerhin mussten die 14 Damen der Altersklasse W45 bereits am zweiten Tag der einwöchigen Weltmeisterschaften an den Start – um 9 Uhr. Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel holt den Wurm“, respektive den Titel, sicherte sich Iris Hill bereits im ersten Versuch die Goldmedaille und damit den WM-Titel – trotz eineinhalbstündiger Wartezeit. Auch die folgenden Höhen meisterte die Kauferingerin im ersten Versuch. Mehr noch: Mit einer Leistung von 3,55 Metern verbesserte Hill den von ihr Anfang Februar in München aufgestellten Hallenweltrekord schon zum zweiten Mal. Der Abstand zur Silbermedaillengewinnerin Alison Murray aus Großbritannien war dabei riesig: satte 75 Zentimeter.

„Der Wettkampf ist prima gelaufen“, freute sich die sympathische Springerin aus der Marktgemeinde und freute sich auf den Nachtisch: „Zur Belohnung gibt’s ein typisch ungarisches All-you-can-eat&drink- Buffet!“ – aber nur ausnahmsweise, denn bald beginnt die Freiluftsaison mit mehreren internationalen Sportfesten und der Altersklassen-Europameisterschaft in der Türkei.

Toni Schwaiger

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