Nur einer kommt weiter

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Ordentlich zur Sache ging es in der Vorrundenpartie zwischen Kaufering und Penzing (weiße Trikots), die mit 1:0 an Kaufering ging.

Landkreis – Gleich fünf Mannschaften aus dem Landkreis haben in Peiting in der Endrunde der Spielgruppe West um ein Ticket für das Zugspitzfinale am kommenden Sonntag gekämpft. Ein Team schaffte denn auch den Sprung nach Fürstenfeldbruck: FC Penzing.

Die anschließende 0:3-Niederlage im Finale gegen den Bayernligisten SV Raisting war für die Penzinger deshalb leicht zu verschmerzen. Allerdings wurde der Erfolg des FCP durch die Verletzung von Felix Nichelmann, der sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog, teuer erkauft.

Nur knapp an der Zugspitzendrunde schrammte dagegen der VfL Denklingen vorbei. Der Kreisligist musste sich nach einer weißen Weste und drei Siegen in der Vorrunde den Raistingern im Halbfinale nach einer 1:0-Führung mit 1:3 geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei folgte für die Denklinger dann einen 4:5-Niederlage im Acht-Meter-Schießen gegen den TSV Schongau.

Eben an den Schongauern biss sich der SF Windach in der Vorrunde beim 1:3 ebenfalls die Zähne aus. Dafür schlugen die Windacher die hoch gehandelten Hausherren vom TSV Peiting. Der Bezirksligist landete am Ende ohne einen einzigen Punkt auf dem enttäuschenden achten und letzten Platz. Windach unterlag im letzten Gruppenspiel Denklingen mit 2:3. Der VfL setzte sich davor gegen Peiting (3:0) und Schongau (3:2) durch.

Ohne Zähler in der Vorrunde blieb dagegen der FC Kaufering, wobei man mehrmals knapp scheiterte. Im ersten Spiel verloren die Kauferinger gegen Raisting trotz einer 2:0-Führung mit 2:3. In einer hart umkämpften Partie mit vielen Fouls und Emotionen folgte danach eine hauchdünne 0:1-Pleite gegen Penzing. Und im letzten Vorrundenspiel gegen Türk Spor Landsberg war bei den Kauferingern dann die Luft raus, so dass sie mit 2:9 untergingen.

Trotz dieses Kantersiegs reichte es für Türk Spor nicht zum Halbfinale. Zum Auftakt gab es ein 2:2 gegen Penzing. Das 0:3 gegen Raisting bescherte den Landsbergern dann aber nur den dritten Gruppenplatz. Der 4:3 Erfolg im Spiel um Platz fünf gegen Windach war für Türk Spor dann nur ein kleiner Trost.

Mehr Grund zum Jubeln gab es stattdessen für die Penzinger, die mit einer beherzten Vorstellung und einem starken Torhüter den Sprung ins Zugspitz­finale schafften, das am kommenden Sonntag in Fürstenfeldbruck ausgetragen wird. „So ein Finale ist immer ein schönes Erlebnis“, so FCP-Fußballchef Peter Rief.

Roland Halmel

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