Geglückter Start

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Nicht schlecht lief der Saisonstart für die Handball-Damen: Sie konnten sich mit 22:19 gegen Mindelheim durchsetzen.

Landsberg – Ein bisschen spukte schon noch die klare Niederlage beim TSV Mindelheim zu Beginn der letzten Saison im Kopf mancher Landsberger Handballerin herum. Und dann geriet man auch noch gleich 0:3 in Rückstand. Aber die Mannschaft zeigte sich stabil, ließ sich nicht verunsichern und fand über die offensive Abwehr ins Spiel. In der 10. Minute hatte man ausgeglichen (4:4) und legte nun selbst einen 6:0 Lauf hin. Immer wieder wurden von Abwehr Bälle erobert und im Gegenstoß sicher im gegnerischen Tor untergebracht (10:4/17.).

Das Spiel kostete Kraft und Trainerin Doris Antonitsch musste wechseln, um die Belastung zu verteilen, hatte allerdings kaum wirklich gesunde Spielerinnen auf der Bank. So sprang kurzfristig Simone Rank ein und gab nach langer Abwesenheit ihr Comeback am Kreis. Auch nicht gerade ihre Stammposition.

Die Gastgeberinnen nutzten die Delle im Landsberger Spiel und machten mehr Druck im Angriff, gegen eine 6:0 Abwehr kamen sie besser zum Erfolg. Den Landsberger Angriffen fehlte nun etwas die Durchschlagskraft, zu wenig Druck übte man auf die Abwehr aus. Lange blieb man nun ohne Erfolg und erst kurz vor Pause konnte man den 11:9 Vorsprung sichern. Die ersten Treffer der zweiten Hälfte gehörten wieder Landsberg (13:9). Mit schön heraus gespielten Treffern konnte man den Vorsprung halten, hatte aber immer wieder Probleme an der reaktionsschnellen Torhüterin der Gastgeber vorbei zu kommen (18:14). Nur einen der vier Siebenmeter verwandelte man.

Mindelheim witterte die Chance und steigerte sich. Die Landsbergerinnen dagegen aber hatten immer wieder Probleme mit der Chancenverwertung. Man spielte schnell und nun wieder druckvoller im Angriff, brachte die Kugel aber zu selten unter. So schmolz der Vorsprung und in der 54. Minute war Mindelheim auf einen Treffer dran (20:19). Aber Landsberg zeigte wieder Standvermögen. Die Abwehr arbeitete konsequent und ließ kein Tor mehr zu. Vorne traf man auch in Unterzahl, Jessica Menius und Lisa-Marie Hohenadl waren wieder erfolgreich. So ging man am Ende mit einem verdienten 22:19-Erfolg vom Platz.

Zufrieden war dann auch Doris Antonitsch nach ihrem ersten Spiel als neue Damentrainerin. „Sicher hat noch nicht alles so geklappt wie wir uns das vorstellen. Aber wir stehen ja auch noch am Anfang der Saison und eigentlich war nur die erste Sieben richtig fit. Das schränkt natürlich die taktischen Möglichkeiten ein.“

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