Punkte tun gut

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In Fürstenfeldbruck zeigten die Handballer des TSV Landsberg Biss und siegten – auch dank dem wurfgewaltigen Christian Eisen – mit 27:24.

Landsberg – Anders als im Hinspiel – wo man zu Hause noch 24:27 unterlag – nutzten die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga diesmal die Chance. Beim TuS Fürstenfeldbruck III hat die Mannschaft vom Lech zwei nicht unbedingt eingeplante Punkte geholt.

Das Spiel begann eher verhalten. Die Gastgeber spielten ohne Hektik im Angriff und versuchten vor allem ihren besten Schützen, Robert Zagar, in Position zu bringen, was ihnen gut gelang. Bereits in der dritten Minute stand es so 0:2 für den TuS. Die Landsberger entwickelten erst langsam Druck im Angriff, kamen aber doch bald zum Ausgleich. Fürstenfeldbruck profitierte weiter von seinem wurfgewaltigen Rückraum und ging wieder in Führung. Die Landsberger Abwehr steigerte sich nun und eroberte Bälle, der Ausgleich zum 7:7 war der Lohn. Dann ging aber im Landsberger Angriff zeitweilig nichts mehr und die Gastgeber nutzen das um auf 7:11 weg zuziehen.

Erst als der Landsberger Trainer Wiggerl Hoffman Manndeckung an Robert Zagar anordnete, stockten die Angriffe der Gäste und die Landsberger holten Tor um Tor auf. Einen großen Anteil daran hatte Andi Riedel, der alle Siebenmeter sicher verwandelte. Wieder mit einem Gegenstoß ging man dann das erste Mal in Führung und Dennis Gleich brachte mit einem Abstaubertor den Vorsprung in die Pause (13:12).

Aufbauend auf einer immer besser werdenden Abwehrleistung bauten die Landsberger den Vorsprung in der zweiten Hälfte aus. Man setzte sich nun auch mit mehr körperlicher Präsenz individuell durch, so kam Max Matzer-Kernich zum 16:13. Aber die Brucker gaben sich nicht so leicht geschlagen, spielten ihre Erfahrung aus und waren nach zwei schnellen Toren auf einmal wieder auf zwei Treffer dran. Landsberg ließ sich dadurch nicht irritieren und legte wieder auf 19:23 vor. Als man dann in Unterzahl war, holten die Gastgeber wieder auf, aber mit einer schönen Einzelaktion vergrößerte Christian Eisen den Abstand wieder auf 24:21. 

Jetzt behielten die Landsberger die Ruhe, spielten einfach weiter und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Da machte es auch nichts aus, dass die Gastgeber in den letzten Sekunden noch zum 25:27 trafen. Zum ersten Mal dabei war Neuzugang Sebastian Schüller, ein schneller, technisch versierter Spieler, der sicher eine Verstärkung ist.

„Der Sieg ist natürlich schön, die zwei Punkte tun gut“, lobt Wiggerl Hoffman. „Aber wir können das noch besser und müssen vor allem auch eine noch deutlichere körperliche Präsenz zeigen, der Siegeswille muss sich auch in der Körpersprache ausdrücken.“

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