Klassenunterschied

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Kein Durchkommen gab es für die Landsberger Handballer – hier Alex Schwarz im roten Trikot – gegen die übermächtigen Gäste von der HSG Dietmannsried/Altusried.

Landsberg – Gegen den Favoriten aus dem Allgäu konnten die Landsberger Handballer nur eine Viertelstunde einigermaßen mithalten. Dann zeigten die Gäste von der HSG Dietmannsried/Altusried, warum ihr Saisonziel – der direkte Wiederaufstieg – nicht zu hoch gegriffen ist und gewannen am Schluss mit 18:43.

Die HSG legte von der ersten Sekunde an ein hohes Tempo vor und zeigte sich wach in der Abwehr und sehr durchschlagskräftig im Angriff. So waren sie schnell 1:6 vorne (10.). Dann stabilisierten sich die Landsberger und hielten einigermaßen dagegen. Mit sichererem Spiel im Angriff vermied man die schmerzhaften Gegenstöße besser und konnte auf 6:8 (17.) verkürzen.

Aber die Gäste stellten sich nun besser auf die Landsberger Angriffe ein und blockten ein ums andere Mal die Landsberger Würfe weg. Die Ballgewinne nutzen sie sicher zu Steil­angriffen und vergrößerten so zusehends den Vorsprung. Aus dem Positionsangriff ging so für die Gastgeber fast nichts und das eigene Gegenstoßspiel, die Stärke der letzten Saison, kam so gar nicht ins Rollen.

Die HSG Dietmannsried/Altusried dagegen hielt das Tempo hoch, war in der Abwehr schnell auf den Beinen und sicher im Abschluss. Nachdem den Landsbergern im Angriff einfach nichts mehr gelingen wollte – vielen Aktionen fehlte etwas die Struktur – ging man mit einem mehr als deutlichen 8:23 in die Pause.

Nichts zu holen

In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste aus dem Allgäu nicht nach und fanden gegen die verschiedenen Landsberger Abwehrvarianten immer wieder die passende Antwort. Bei den Gastgebern funktionierte jetzt wenigstens das Kreisspiel immer wieder mal, Alex Schwarz verwandelte dann sicher. Auch wenn der TSV vielleicht nicht seinen besten Tag hatte, die Gäste waren einfach in allen Belangen überlegen und waren im ihrem Tempospiel nicht zu bremsen.

Erstaunlich gefasst war der Landsberger Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel: „Ich hab schon gewusst warum ich mir zum Auftakt einen anderen Gegner gewünscht hätte. Das ist einfach eine starke Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist, nicht ganz so deutlich wäre schön gewesen. Aber unsere Mittel gegen so eine eingespielte, druckvoll agierende Mannschaft sind einfach limitiert. Unsere Punkte müssen wir woanders holen. Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und uns auf unseren nächsten Gegner den SV Pullach einstellen.“

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