Konzentration zahlt sich aus

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Alexander Schwarz und sein Team ließen im Sportzentum diesmal nichts anbrennen und holten den deutlichen 33:22-Sieg gegen Mindelheim für den TSV Landsberg.

Landsberg – Zweiter Heimsieg für die Handballer des TSV Landsberg: Mit einer konzentrierten Leistung haben die Landsberger in der Bezirksoberliga den TSV Mindelheim klar mit 33:22 besiegt. Bereits in der 40. Minute schien die Partie gelaufen und die Gastgeber behielten bis zum Ende die Nerven.

Die Landsberger starteten bereits konzentriert und sicher in die Partie. Die Angriffe wurden ausgespielt und man ließ sich nicht durch Gegentore verunsichern. Gut lief das schnelle Spiel nach vorne, so wurden in der Abwehr erkämpfte Bälle sicher in Gegenstöße oder aus der zweiten Welle heraus in Tore umgesetzt. Mindelheim baute vor allem auf seinen starken linken Rückraumspieler, den die Landsberger anfangs einfach nicht in den Griff bekamen. Mit seinen wuchtigen Würfen sorgte er dafür, dass die Gäste dran blieben (5:5/11.). Kurzzeitig kam Hektik ins Landsberger Spiel und man nutzte etliche gute Chancen wegen technischer Fehler nicht aus. So gelang es den Gästen weiter aufzuholen (10:10/21.). Nur zu einem Kurzeinsatz kam Gatto Piepenburg in dieser Phase, denn in einer unglücklichen Abwehraktion verletzte er sich am Finger. Seine Mannschaftskameraden spielten geduldig weiter und in den Minuten vor der Pause griff die Deckungsarbeit gegen den Mindelheimer Rückraum immer besser. Die Ballgewinne nutzen die Landsberger mit schnellen Spiel nach vorne um sich bis zur Pause auf 15:12 abzusetzen. Den ersten Treffer im zweiten Durchgang erzielten noch die Gäste, dann ließ die Landsberger Abwehr zehn Minuten lang keine Gegentore mehr zu. Im Angriff nutzte man die Chancen und baute so die Führung mit einem 6:0 Lauf zu einen 22:13 (40.) aus. Eigentlich war die Partie jetzt gelaufen. Landsberg legte mit schönen Gegenstößen nochmal vier Tore in Folge ohne Gegentreffer hin und erhöhte so auf 26:14 in der 47. Minute. Die Mindelheimer konnten mit dieser Situation offensichtlich nur schwer umgehen um reagierten zunehmend undiszipliniert. Eine ganze Reihe von Strafzeiten waren die Folge, sodass sie bis zum Spielende meist in Unterzahl waren. So wuchs der Vorsprung weiter auf 14 Tore an (32:18/53.). Erst als die Landsberger in den letzten Minuten nicht ganz so konzentriert waren, kamen die Gäste zum Endstand von 33:22 noch etwas heran. „Diesmal haben wir uns das Leben nicht unnötig schwer gemacht und insgesamt stabiler gespielt“, sagt der Landsberger Trainer Wiggerl Hoffmann zum Spielverlauf. „Schön auch mal zu Hause zu gewinnen.“

Endlich wieder ein Heimsieg

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