Fehler eiskalt genutzt

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Einsatzwille und Engagement beherrschten das Spiel gegen Regensburg. Trotzdem mussten sich Kapitän Michi Teichner (Foto) und Team den Gästen 79:83 geschlagen geben.

Landsberg – In einer packenden und hoch emotional geführten Partie mussten sich die Heimerer Schulen Basket in einem offenen Schlagabtausch dem Gast aus Regensburg knapp mit 79:83 geschlagen geben. Dies ist aber auch schon der einzige Wermutstropfen nach dem vielleicht besten Spiel der Saison.

Michi Teichner, Lukas Klocker, Lorenz Hüper, Mateusz Bobrowski und Magnus Sauter liefen als Startformation von HSB-Coach Roman Gese auf. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Kampf und die Gäste aus Regensburg gingen mit einem Treffer von der Drei-Punkte-Linie in Führung. 

Das vielleicht beste HSB-Spiel der Saison

Regensburg konnte sich leicht auf 5:11 absetzen, ehe Mateusz Bobrowski die Lechstädter wieder auf 8:11 heranbrachte. Durch Treffer von Lorenz Hüper zum 10:11 und Marc-Oliver Siegwardt von der Freiwurflinie, konnten die Landsberger sogar erstmals mit 12:11 in Führung gehen, ehe die Gäste, durch Unkonzentriertheiten im Landsberger Spiel, wieder davon zogen und das erste Viertel mit 14:24 für sich entscheiden konnten. 

Auch im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Immer wieder kämpften sich die Landsberger heran, aber ebenso oft konnten sich die Regensburger vom Landsberger Druck befreien. Und wie im ersten Viertel gelang ihnen auch zum Ende dieses Viertels wieder ein irrer Dreier von der Mittellinie, sodass es weiterhin mit einer 10 Punkteführung (35:45) für die Gäste in die Kabinen ging. 

Hoch motiviert kamen die HSB-Jungs aus der Kabine und durch Treffer von Magnus Sauter und dem ersten Dreier von Lukas Klocker – dem Landsberger Topscorer des Abends mit 21 Punkten – konnte Landsberg verkürzen. 

Doch zu viele und vor allem völlig unnötige Fehler in der Defense wurden von den Gästen aus Regensburg eiskalt genutzt. HSB-Coach Roman Gese wechselte. Er brachte Hüper für Bobrowski und Siegwardt für Sauter und das Landsberger Spiel nahm noch einmal deutlich an Fahrt auf. Angeführt von einem vorbildlich kämpfenden Kapitän Michi Teichner – der 40 Minuten auf dem Court war – und einem enormen Einsatzwillen aller Akteure gelang es den Landsbergern dieses Viertel mit 22:17 für sich zu entscheiden, so dass es beim Stand von 57:62 ins entscheidende und letzte Viertel ging. 

Die Lechstädter spielten nun wie aus einem Guss. Ein Steal von Marc-Oliver Siegwardt, gleich zu Beginn des letzten Abschnitts, abgeschlossen mit einem Fastbreak brachte die Landsberger auf 3 Punkte heran. Unter den Augen der begeisterten Zuschauer boten die Landsberger ein tolles Tempo, viel Engagement und Kampf. 

Allein Lukas Klocker gelangen 11 Punkte im letzten Abschnitt. Und als Landsberg 3 Minuten vor dem Ende durch einen Dreier von Siegwardt erstmals wieder mit 74:72 in Führung ging, glich die Halle am Hungerbachweg einem Hexenkessel. Die Heimerer-Truppe konnte sogar noch auf 79:76 erhöhen aber Regensburg spielte in den letzten Sekunden seine ganze Cleverness und Routine aus und konnte – einziger Wermutstropfen dieses Abends, so Coach Roman Gese – die Siegpunkte mit nach Hause nehmen. 

Mit dieser Leistung machten die Landsberger Jungs hervorragend Werbung in eigener Sache und können nun erho- benen Hauptes in das nächste Heimspiel am kommenden Samstag um 19.30 Uhr gegen den Tabellenersten München Basket gehen und auf zahlreiche Zuschauer hoffen.

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